Winnetou: BILD-Leser erzählen – was wir vom Apachen-Häuptling gelernt haben | Unterhaltung

Winnetou: BILD-Leser erzählen – was wir vom Apachen-Häuptling gelernt haben | Unterhaltung
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Film-Star Uschi Glas (78) startete ihre Karriere in den 60er-Jahren ua mit der weiblichen Hauptrolle in „Winnetou und das Halbblut Apanatschi“ (1966). Ein Kinohit, der noch heute viele begeistert.

Glas zu BILD: „Ich lasse mir auch heute noch Autogrammkarten mit mir als Apanatschi drucken. Durch die TV-Wiederholungen ist die Nachfrage immer noch hoch. Mich bitten ganz viele Kinder, Jugendliche und Winnetou-Fans um solche Autogrammkarten.“

Und jetzt: Rassismus-Vorwürfe gegen Winnetou, weshalb ein Kinderbuch mit dem Apachen-Häuptling eingestampft wurde. Die ARD zeigt keine Karl-May-Filme mehr (BILD berichtete). Toll: „Ich bin entsetzt! Vernünftige Menschen sollten gegen diese kleine Minderheit aufstehen, die Winnetou verbannen will. Winnetou war und ist ein Menschenfreund.“

Auch für viele BILD-Leser ist es unbegreiflich, dass der kultige Apatschen-Häuptling in die ewigen Jagdgründe geschickt werden soll. Schließlich ist er bis heute ein Vorbild für sie. So sagt etwa Monika Hupertz (60) aus Düsseldorf: „Ich habe die ganzen Winnetou-Filme geliebt. Themen wie Freundschaft und offen gegenüber anderen Kulturen zu sein, kommen nie aus der Mode und sind heutzutage wichtiger denn je. “

Monika Hupertz nahm 1964 schon mit 18 Monaten als Winnetou am Karneval in Düsseldorf teil

Photo: private

Auch Karl-Heinz Schimmel (61) aus Mücke (Hessen) spielte als Kind gerne Cowboy und Indianer: „Diese Blutsbrüderschaft von Winnetou und Old Shatterhand ist mir immer in Erinnerung geblieben. Dass man eine Freundschaft über alle Grenzen hinaus schließen kann – ganz egal, wo jemand herkommt.“

Karl-Heinz Schimmel as dreijähriger Cowboy

Karl-Heinz Schimmel as dreijähriger Cowboy

Photo: private

Andreas Pollinger (52) aus Neustadt (Donau) hat auch besonders schöne Erinnerungen an die Karnevalszeit in seiner Kindheit: „Ich bin im Fasching 1975 als Schornsteinfeger gegangen und meine beiden Geschwister Jürgen und Claudia als Häuptlinge. Was mich an Winnetou fasziniert hat, war dieses Miteinander mit seinem Blutsbruder Old Shatterhand. Die beiden sind durch dick und dünn gegangen. Die Herkunft hat keine Rolle gespielt.“

BILD-Leser Andreas Pollinger (Mitte) mit seinen Geschwistern Jürgen (l.) und Claudia

BILD-Leser Andreas Pollinger (Mitte) mit seinen Geschwistern Jürgen (l.) und Claudia

Photo: private

Auch Gerhard Rojko (67) aus Lübeck schwärmt vom Apatschen-Häuptling: „Cowboy und Indianer spielen und Karl May lesen waren die größten Abenteuer in meiner Kindheit. Dank Winnetou war Rassismus ein Fremdwort für mich. Ich gebe ein großes Indianer-Ehrenwort: Bei mir wird Winnetou nicht sterben.“

Gerhard Rojko als Sechsjähriger mit prächtigem Federschmuck

Gerhard Rojko als Sechsjähriger mit prächtigem Federschmuck

Photo: private

Ebenfalls ein Winnetou-Foto hervorgekramt hat Andi Loge (53) aus Frankfurt. Auf dem Foto ist er mit seiner Aunt Tina und dessen Freundin Erika zu sehen. Er zu BILD: „Winnetou darf nicht sterben, er war und ist ein Held. Er steht für Frieden, Ehrlichkeit und Gerechtigkeit.“

Andi Loge als Vierjähriger (Mitte) mit seiner Tante Tina (l.) und dessen Freundin Erika

Andi Loge als Vierjähriger (Mitte) mit seiner Tante Tina (l.) und dessen Freundin Erika

Photo: private

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Was haben Sie durch den Apachen-Häuptling gelernt? Sie sind ein großer Winnetou- bzw. Indianer-Fan? Dann schreiben Sie uns, was Sie von Winnetou gelernt haben und schicken Ihre Geschichte mit Ihrem schönsten Indianer-Schnappschuss (egal ob Fasching- oder Kinderfoto) an: 1414@bild.de

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