Wegen Klauseln in Mané-Vertrag: «20 Mio, wenn Messi zu Real geht» – Spartak Moskau verspottet die Bayern

Sadio Mané ist der Wunschtransfer von Bayern München.
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Bayern München bemüht sich seit Wochen um die Dienste von Liverpool-Star Sadio Mané. Spartak Moskau veräppelt die Deutschen nun wegen angeblich lächerlichen Klauseln im Vertragspoker um den Senegalesen.

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Sadio Mané ist der Wunschtransfer von Bayern München.

AFP

Der deutsche Rekordmeister soll bislang aber noch nicht genug geboten haben, um Liverpool glücklich zu stimmen.

Der deutsche Rekordmeister soll bislang aber noch nicht genug geboten haben, um Liverpool glücklich zu stimmen.

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Bayern-Sportvorstand Hasan Salihamidzic muss sich deswegen erneute Kritik gefallen lassen.

Bayern-Sportvorstand Hasan Salihamidzic muss sich deswegen erneute Kritik gefallen lassen.

IMAGO/Revierfoto

Obwohl in der Bundesliga momentan der Ball ruht, bleibt es beim FC Bayern momentan alles andere als ruhig. Fast täglich sorgen Aussagen rund um den abgangswilligen Stürmerstar Robert Lewandowski für Theater an der Säbener Strasse und auch die Frage nach potenziellen Neuzugängen bescheren den Bayern-Bossen ständig neue Schlagzeilen.

Am Donnerstagnachmittag sorgte dann plötzlich Spartak Moskau für Belustigung im Netz, als der russische Club ein offensichtliches Fake-Angebot der Bayern für Spartak-Stürmer Aleksandar Sobolev auf Twitter publizierte. “Wir bieten 1000 Euro für euren Spieler Alexander Sobolev”, schreiben die Russen und fügen weitere Witz-Klauseln an: “Zusätzlich bieten wir: Zehn Millionen Euro, wenn Bayern den Eurovision Song Contest gewinnt, 15 Millionen, wenn Manchester United eine Trophäe holt und 20 Millionen, wenn Lionel Messi zu Real Madrid wechselt.”

3 CL-Titel and 1x Weltfussballer für Boni

Der Grund für den scherzhaft gemeinten Tweet von Spartak sind die kolportierten Klauseln, die Bayern im Vertragspoker um Liverpool-Star Sadio Mané verankern will. Gemäss der “Times” soll der Deutsche Rekordmeister in einem zweiten Angebot für den Senegalesen nämlich 28.60 Millionen Franken fixes Ablöse bieten und dazu bis zu weiteren 7.8 Millionen Franken in Aussicht stellen. Diese Bonuszahlungen müsste Bayern den Reds aber nur bezahlen, wenn sie dreimal die Champions League gewinnen und Mané Weltfussballer werden würde.

Gemäss der “Bild” sollen sich Liverpool und Bayern mittlerweile aber trotz zwei gescheiterten Angeboten der Deutschen angenähert haben. Der Klopp-Club habe dabei seine anfängliche Forderung von 52 Millionen auf 47 Millionen Franken gesenkt und sei weiter gesprächsbereit. Bayerns Chefetage rund um Sportvorstand Hasan Salihamidzic und Vorstandchef Oliver Kahn sollen in den nächsten Tagen zu weiteren Verhandlungen nach Liverpool reisen.

“Sport1” berichtet, dass alle Parteien mit einer baldigen Einigung im Mané-Poker rechnen und die Bayern intern damit rechnen, letztlich 36 Millionen Franken fix und weitere 5,2 Millionen als Bonus für den 30-Jährigen berappen zu müssen.

“Bayerisches Kasperletheater”

Dass die Social-Media-Abteilung von Spartak Moskau ihren Humor trotz fussballerischer Endzeit-Stimmung nicht verloren hat, bewies sie bereits mehrfach. Viel Wirbel sorgten dabei mehrere Tiktok-Videos von Spartak, die der Club vor wenigen Monaten veröffentlicht hatte, nachdem die Moskauer wegen des Kriegs Russlands in der Ukraine von der Uefa aus der Europa League verbannt wurden. Darin machten sie sich lustig über den Uefa-Entscheid und ernteten dabei viel Kritik in den sozialen Medien.

Auch auf den Witz-Post gegen die Bayern hagelt es Kommentare im Netz. “Spartak Moskau hat kurz den Finger gehoben, angeleckt und sich dann zu den Bayern gedreht”, schreibt ein User. Andere Fans machen sich derweil ernsthafte Sorgen, über das Transfer-Gebaren ihres Lieblingsclubs: “Bayerisches Kasperletheater von Salihamidzic, Kahn und Hainer sorgen dafür, dass der FC Bayern einfach nicht mehr ernst genommen werden kann”, heisst es von einem Kommentar-Schreiber auf Twitter . Ein anderer meint: “Brazzo macht uns Schande, sogar Spartak Moskau verspottet uns.”

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