VW Amorak: Der neue Pick-up ist im Kern ein Ford Ranger

VW Amorak: Der neue Pick-up ist im Kern ein Ford Ranger
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Der VW Amarok rollt in die zweite Modellgeneration. Der Pick-up wird künftig in Südafrika gebaut.

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ZusammenarbeitThe VW Amarok ist im Kern ein Ford

Die Kooperation zwischen Ford und VW trägt langsam Früchte. Jüngstes Kind ist der neue VW Amarok, der die Technik of the Ford Ranger übernimmt.

Vor zwei Jahren endete bei VW nach zehn Jahren das Pick-up-Abenteuer Amarok. Zumindest für den Moment sowie für den Produktionsstandort Hannover. Ende dieses Jahres kehrt die Baureihe aber zurück – allerdings steckt unter der Blechhaut der neuen Modellgeneration ein Ford Ranger. Beide Modelle werden künftig parallel im südafrikanischen Ford-Werk in Silverton für Europa, Nahost, Australien und Afrika produziert.

VW hat aber grossen Aufwand betrieben, um der Neuauflage eine authentische Amarok-Optik zu verpassen. Die Silhouette entspricht zwar der des Rangers, doch die Front trägt ein VW-Gesicht mit eigenständig gestylter Kühlergrill-Scheinwerfer-Kombination. Wie beim Vorgänger sind die Radhäuser halbrund. Ins Blech der Heckklappe ist in grossen Lettern der Modellname eingeprägt.

10 Zentimeter langer

Im Vergleich zum alten Amarok, der auch in den kommenden Jahren weiter für den südamerikanischen Markt in Argentinien gebaut wird, ist die Neuauflage um zehn Zentimeter auf 5,35 Meter gewachsen, der Radstand hat um 17 Zentimeter auf 3,27 Meter zugelegt. Segmenttypisch wird es eine Version mit zweitüriger Einzelkabine sowie mit viertüriger Doppelkabine geben.

Auf die Ladefläche der Version mit Doppelkabine passt eine Europalette, beim Single Cab sind zwei Paletten möglich. Die Nutzlast ist auf 1.2 Tonnen gestiegen, die Zuglast beträgt bis zu 3.5 Tonnen. Die Ladefläche ist mit bis zu 500 Kilogramm belastbaren Verzurrösen ausstaffiert. Eine optionale Cargo-Box kann mit einem elektrischen Rollcover kombiniert werden. Dank einer Dachlast von 350 Kilogramm eignet sich der neue Amarok zudem für die Montage eines 4-Personen-Dachzelts.

Arbeiter or Lifestyler

Fünf Ausstattungsvarianten sind für die neue Pick-up-Generation vorgesehen. Basis ist der Amarok, der sich durch eine Arbeitstier-Optik mit unlackierten Schürzen auszeichnet. Höherwertig und optisch urbaner kommen die Varianten Life und Style daher. Und noch “lifestyliger” fahren die Versionen Panamericana und Adventura vor – Letztere zeichnen sich unter anderem durch elektrisch verstellbare Ledersitze und ein Harman-Kardon-Soundsystem aus.

Im Innenraum haben die Deutschen ebenfalls einigen Aufwand betrieben, um dem neuen Amarok eine VW-Identität einzuhauchen. The Cockpit is digital. Im Kombiinstrument stehen ausstattungsabhängig Displays im 8- or 12-Zoll-Format zur Wahl, in der Mittelkonsole ist ein mindestens zehn Zoll grosser Touchscreen, der ab der Ausstattung Style auf zwölf Zoll wächst. Trotz Touchscreen bietet der Arbeitsplatz weiterhin einige Tasten und Schalter sowie einen Dreh-Drückregler zur Einstellung der Allrad-Modi.

Auf der Heckklappe ist in grossen Lettern der Modellname eingeprägt.  Im Bild die Lifestyle-Version Panamericana.

Auf der Heckklappe ist in grossen Lettern der Modellname eingeprägt. Im Bild die Lifestyle-Version Panamericana.

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Analoge Anzeigen wird es im neuen Amarok nicht mehr geben.  Der hochkantige Touchscreen in der Mittelkonsole ist typisch Ford.

Analoge Anzeigen wird es im neuen Amarok nicht mehr geben. Der hochkantige Touchscreen in der Mittelkonsole ist typisch Ford.

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Für die stärkeren Antriebsvarianten gibt es eine 10-Gang-Automatik, die über einen kleinen Wählhebel bedient wird.

Für die stärkeren Antriebsvarianten gibt es eine 10-Gang-Automatik, die über einen kleinen Wählhebel bedient wird.

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Während für einige Märkte auch eine Heckantriebsvariante vorgesehen ist, wird der Amarok in der Schweiz wahlweise mit zuschaltbarem oder permanentm Allradantrieb zu haben sein. Die Motoren stammen allesamt von Ford – Vierzylinder-Diesel mit einem Leistungsspektrum von 125 kW/170 PS bis 154 kW/210 PS sowie ein 3,0-Liter-V6-Diesel mit 177 kW/241 PS. Die Topversionen sind serienmässig mit einer 10-Gang-Automatik kombiniert, für die anderen Motoren wird es Kombinationen mit 6-Gang-Automatik sowie Schaltgetrieben mit fünf und sechs Gängen geben.

Eine Reihe von Assistenzsystemen machen das Arbeitstier zu einem modernen Auto. Dazu gehören Abstandstempomat, Verkehrszeichenerkennung oder LED-Matrix-Licht. Zu den elektronischen Fahrhilfen gehören auch sechs Fahrmodi, die den Fahrer unter anderem auf rutschigem Untergrund oder im schwierigen Gelände unterstützen. Preise zum neuen Amarok nennt VW noch nicht.

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