Tatjana Hänni: Frauenfussball-Chefin macht sexistischen Hassbrief öffentlich

Tatjana Hänni: Frauenfussball-Chefin macht sexistischen Hassbrief öffentlich
Written by admin

publish

Tatjana HanniFrauenfussball-Chefin macht sexistischen Hassbrief öffentlich

Die Direktorin Frauenfussball im SFV hat einen Brief auf Social Media geteilt. Es war ein Hassschreiben gegen den Frauenfussball.

1 / 3

Tatjana Hänni hat einen Hassbrief erhalten und öffentlich gemacht.

freshfocus

Der Verfasser attackierte den Frauenfussball.

Der Verfasser attackierte den Frauenfussball.

freshfocus

In den sozialen Medien ist man sich einig: Der Brief macht fassungslos.

In den sozialen Medien ist man sich einig: Der Brief macht fassungslos.

freshfocus

  • Tatjana Hänni, die Direktorin Frauenfussball im SFV, hat einen Brief auf Twitter geteilt.

  • Es war ein Hassschreiben gegen den Frauenfussball.

  • Hänni erhielt in den sozialen Medien viel Unterstützung.

Die Schweizer Frauenfussball-Chefin Tatjana Hänni hat am Donnerstag einen an sie gerichteten Hassbrief gegen Frauen im Fussball öffentlich gemacht. “Erster Tag zurück im Büro”, schrieb Hänni auf Twitter und teilte das Schreiben anonymisiert.

Im Brief waren zahlreiche Kommentare unter der Gürtellinie zu lesen. Der Verfasser nutzte sexistische, homophobe und frauenfeindliche Stereotype. Mittlerweile wurde das Schreiben auch von internationalen Medien aufgegriffen. Rund 1500 Personen kommentierten den Beitrag von Hänni auf Twitter. Man ist sich einig: Der Brief macht fassungslos.

Am Freitag schrieb Hänni auf Twitter: “Mit der Publikation dieses Briefes wollte ich die Öffentlichkeit weiter sensibilisieren und aufzeigen, dass Respekt und Toleranz noch immer zu oft mit Füssen getreten werden.” Immer wieder erhalte der Schweizer Fussballverband solche Schreiben, in denen die Spielerinnen, aber auch Spieler “erniedrigt und beleidigt” würden. Hänni weiter: “Diese Äusserungen sind respektlos, niederträchtig und verletzend.” Auf die Veröffentlichung des Briefs habe sie gute Nachrichten erhalten. “Ich habe sehr viele aufmunternde Rückmeldungen erhalten. Vielen Dank dafür.”

Die ehemalige Nationalspielerin, Trainerin und Fifa-Funktionärin setzt sich seit langem für Frauen im Fussball ein. Vor der Europameisterschaft in England wurde die Gleichstellung von Prämien der Schweizer Nationalspielerinnen und Nationalspieler bekannt gegeben.

Keine News more verpassen

Mit dem täglichen Update bleibst du über deine Lieblingsthemen informiert und verpasst keine News über das aktuelle Weltgeschehen mehr.
Erhalte das Wichtigste kurz und knapp täglich direkt in dein Postfach.

(fss/dpa)

Leave a Comment