Swatch x Omega : Schweizer und Touristen stehen für «MoonSwatch» stundenlang Schlange

Swatch x Omega : Schweizer und Touristen stehen für «MoonSwatch» stundenlang Schlange
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Swatch x Omega Schweizer und Touristen stehen für “MoonSwatch” stundenlang Schlange

Obwohl die Uhr von Swatch und Omega bereits im März lanciert wurde, ist das Interesse ungebrochen. Auch am Donnerstag trotzen Dutzende der Hitze, um an eine Uhr zu kommen.

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Daniel Krähenbühl

Ella Spendlove

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Dutzende Personen standen am Donnerstag für eine MoonSwatch an.

20min/News-Scout

Obwohl es sich nicht um eine limitierte Edition handelt, ist die Begeisterung für die Kollaboration zwischen Omega und Swatch immer noch riesig.

Obwohl es sich nicht um eine limitierte Edition handelt, ist die Begeisterung für die Kollaboration zwischen Omega und Swatch immer noch riesig.

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  Auch darum ist die Uhr momentan noch auf eine pro Person limitiert.

Auch darum ist die Uhr momentan noch auf eine pro Person limitiert.

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  • Die Lancierung der MoonSwatch im März schlug weltweit hohe Wellen.

  • Noch immer ist die Uhr auf eine pro Person limitiert.

  • Mehrmals in der Woche stehen Dutzende Personen beim Swatch Store in Zürich Schlange.

Die beiden Uhrenhersteller Omega und Swatch haben im März mit der Lancierung der “MoonSwatch” weltweit einen Hype ausgelöst. Die an die Omega Speedmaster angelehnte Swatch sorgte aufgrund des Preises – 250 Franken – dafür, dass sich weltweit lange Schlangen vor den Läden bildeten. Zum Vergleich: Eine Omega Speedmaster kostet über 6000 Franken.

Obwohl es sich bei der MoonSwatch nicht um eine limitierte Ausgabe handelt, stehen regelmässig Dutzende Uhrenliebhaberinnen und -liebhaber vor dem Zürcher Swatch Store Schlange. Der Grund: die limitierte Verfügbarkeit der Swatch. Auch darum ist die Uhr momentan noch auf eine pro Person limitiert. “Wer sich die bevorzugte Uhr sichern will, muss daher früh aufstehen”, erklärt Xeno (16). Mit seinem Kollegen Gianluca (16) stand er am Donnerstagmorgen vier Stunden vor dem Laden an. “Wir haben Sommerferien und fanden die Uhr einfach cool, daher wollten wir sie unbedingt haben – trotz dieser Hitze.”

“Kann die Uhr immer noch für das Doppelte verkaufen”

Die Uhr erinnere an die Speedmaster, die mit 6000 Franken einfach zu teuer sei, sagt Gianluca. “Mit der Kollaboration hat Swatch vieles richtig gemacht. Viele meiner Kollegen haben eine MoonSwatch gekauft.” Nicht alle von ihnen, um sie selbst am Arm zu tragen, so Gianluca. “Einige haben sich extra eine besorgt, um sie teuer weiterzuverkaufen.” Für eine der selteneren “Neptun”-Uhren zahle man auf gewissen Plattformen über 1000 Franken, für die anderen Modelle um die 400 bis 500 Franken. Sie selbst hätten keine Neptun ergattern können, so Gianluca. “Swatch erhielt heute nur zwei Kartons mit MoonSwatch-Uhren, keine davon eine Neptun – leider. Wir konnten aber je eine Merkur ergattern.”

Ana (52), die seit knapp zwei Stunden in der Schlange steht und etwa in der Mitte angelangt ist, sagt, sie wolle die Uhr für ihren Sohn kaufen. Sie gehöre normalerweise nicht zu jenen Personen, die für ein solches Produkt anstehen, so Ana. “Mein Sohn wird am Freitag aber 18 Jahre alt und ich dachte, das wäre noch ein schönes Geschenk.”

In der Schlange stehen auch zahlreiche Touristinnen und Touristen, so etwa Hamad (26) aus Kuwait. “Bei mir gibt es diese Uhren nicht, darum stehe ich jetzt in der Schlange. Bei uns sind sie extrem in Mode.” Auch Alexandra (31) aus London findet die Uhr einfach “cool”: “Um das Sammlerstück zu kaufen, stehe ich gerne in der Hitze in der Schlange. Ausserdem kann ich die Uhr noch immer für das Doppelte online verkaufen.”

Nachfrage “geradezu exploded”

Auch für Swatch lohnt sich die Kollaboration: Im Halbjahresbericht 2022 spricht der Uhrenkonzern von einem “phänomenalen Erfolg” der MoonSwatch. Verkaufszahlen werden jedoch keine bekanntgegeben, sagt Swatch-Sprecherin Petra Galamboš auf Anfrage. “Dass die Leute Schlange stehen, ist nicht nur in Zürich so, sondern weltweit überall, wo die MoonSwatch verkauft wird.” Die Nachfrage nach der Uhr sei ‘geradezu explodiert’. Auch für Omega lohnt sich die Zusammenarbeit. “Auch die Nachfrage nach der Moonwatch von Omega ist stark gestiegen”, sagt Galamboš.

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