So habt ihr ihn noch nie gesehen: Bradley Cooper ist auf den ersten Bildern zu Netflix’ “Maestro” kaum wiederzuerkennen – Kino News

So habt ihr ihn noch nie gesehen: Bradley Cooper ist auf den ersten Bildern zu Netflix' "Maestro" kaum wiederzuerkennen - Kino News
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Mit den Produzenten Steven Spielberg, Martin Scorsese & „Joker“-Macher Todd Phillips sowie Hauptdarsteller/Regisseur Bradley Cooper an Bord gilt „Maestro“ als ultimativer Oscar-Kandidat. Jetzt gibt’s die ersten – beeindruckenden – Bilder zum Biopic.

Warner Bros. France/Netflix

Bereits 2018 berichteten wir davon, dass sich Martin Scorsese und Steven Spielberg für das damals noch titellose Biopic um den legendären Komponisten Leonard Bernstein zusemmentun – wenn auch nur als Produzenten. Denn Regie und Hauptrolle übernimmt der nicht weniger vielversprechende Bradley Cooper, der mit seiner ersten und bislang einzigen Regiearbeit „A Star Is Born“ direkt satte acht Oscar-Nominierungen einfuhr. Der zwischenzeitlich „Bernstein“ benannte Film hat mit „Maestro“ in der Zwischenzeit aber nicht nur seinen wohl endgültigen Titel erhalten. Seit diesem Monat laufen nun endlich auch die Kameras.

„Maestro“ soll zwar erst im Laufe des Jahres 2023 bei Netflix erscheinen, erste Bilder von den Dreharbeiten gibt es aber schon jetzt – und was für welche! Denn der Film wird verschiedene Ären im Leben der Musik-Ikone beleuchten, wie auch die jüngsten Schnappschüsse vom Set enthüllen. Needs beeindruckend: das Make-up auf Bild 4, auf dem wir Bradley Cooper als Bernstein im hohen Alter sehen:

Außerdem auf den Fotos zu sehen ist die unter anderem aus Thrillern wie „Drive“ und „Promising Young Woman“ bekannte Carey Mulligan, die in die Rolle von Bernsteins Ehefrau Felicia Montealegre schlüpft. Ebenfalls mit von der Parti ist Maya Hawke. Die Tochter von Ethan Hawke und Uma Thurman, die in der brandneuen vierten Staffel von Netflix’ Mystery-Hit „Stranger Things“ aktuell als Robin Buckley zu sehen ist, gibt die älteste Tochter der Bernsteins, Jamie.

Das ist “Maestro”

Im Zentrum des Biopics um den elffachen Emmy-Preisträger Leonard Bernstein soll nicht einfach dessen musikalisches Schaffen stehen – neben „West Side Story“ feierte er unter anderem auch Erfolge mit „On The Town“, „Wonderful Town“ und „Candide“ –, sonern vor allem die Beziehung zur Liebe seines Lebens, Felicia. Angefangen beim Kennenlernen der beiden auf einer Party im Jahr 1946 über ihre Heirat bis hin zu ihrer Ehe, die drei Kinder hervorbrachte.

Die Entstehungsgeschichte von „Maestro“ ist übrigens eine ganz besondere: Sowohl Spielberg als auch Scorsese waren ursprünglich für den Regieposten vorgesehen, bis sich Cooper – auch mit dem beachtlichen „A Star Is Born“-Erfolg im Gepäck – regelrecht aufdrängte, den Film zu übernehmen. „Dürfte ich für den Stoff rechercheieren und schauen, ob ich den Film schreiben und inszenieren könnte?“, hakte Cooper schließlich bei Blockbuster-Ikone Steven Spielberg nach, der ihm schließlich grünes Licht erteilte. „Er war so nett und hat es mir übergeben, und genau das habe ich die letzten viereinhalb Jahre gemacht“, so Cooper gegenüber variety.

Darüber hinaus wurde parallel aber auch an einem Konkurrenzprojekt unter dem Titel „The American“ gearbeitet, das „James Bond – Keine Zeit zu sterben“-Macher Cary Joji Fukunaga mit Jake Gyllenhaal in der Hauptrolle umsetzen sollte. Am Ende erhielten jedoch Cooper und Co. den Zuschlag. Ob jene Entscheidung die richtige war? Davon können wir uns dann voraussichtlich nächstes Jahr auf Netflix überzeugen.

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