Schwingen: Werner Vitali hatte mit 45 finanziell ausgesorgt

Schwingen: Werner Vitali hatte mit 45 finanziell ausgesorgt
Written by admin

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Beim Eidgenössischen 1998 in Bern legte Werner Vitali mit einem Sieg gegen Schwingerkönig Adrian Käser den Grundstein für die Schlussgang-Qualifikation.

Marcel W. Perren (Text) and Sven Thomann (Photos)

Im heroischen Kampf um die Schwinger-Krone ist Werner Vitali im letzten Moment gescheitert. Der Luzerner musste sich 1998 im altehrwürdigen Wankdorf-Stadion im Eidgenössischen Schlussgang dem damals 19-jährigen Jörg Abderhalden beugen.

Die Residenz des mittlerweile 55-Jährigen erinnert dennoch an ein Königreich – seit zehn Jahren lebt er mit seiner Lebensgefährtin in einem Schloss in der Auvergne-Region in Zentralfrankreich. Den Aufwand, den er dafür betrieben hat, hätte der gelernte Bankkaufmann aber fast mit dem Leben bezahlt. Vitalis bewegende Geschichte als Geschäftsmann beginnt am Tag nach dem besagten ESAF-Schlussgang in Bern. Werner trifft sich mit seinem ehemaligen Sportskameraden Alex Lütolf. Die beiden übernehmen kurz darauf ein Tiefbau-Unternehmen in Sursee. Sie starten mit 60 Angestellten. Weil sie ihren Job derart gut machen, wächst das Unternehmen bis 2012 auf 300 Mitarbeiter an.

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