Schiessen: Trainer-Zoff um Olympiasiegerin Nina Christen

Schiessen: Trainer-Zoff um Olympiasiegerin Nina Christen
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Schützin muss Team wechseln – Coach darf bleiben

Trainer-Zoff um Olympiasiegerin Nina Christen

Nach dem Olympia-Triumph war Schluss: Schützin Nina Christen fiel in ein tiefes Loch. Jetzt ist sie zurück. Mit neuem Coach und einigen Nebengeräuschen.

Hektik. Verpflichtungen. Stress. Und obendrauf überwarf sich Nina Christen (28) auch noch mit ihrem langjährigen Trainer Enrico Friedemann. Während die Schützin von “schwerwiegenden Differenzen” spricht, die nicht mehr zu kitten waren, spielt Friedemann die Thematik herunter: “Es ist ganz normal, dass eine Athletin nach einem derartigen Erfolg neue Impulse sucht. Von Differenzen kann keine Rede sein.” Der verrückte letztjährige Olympia-Sommer veränderte das Leben der Nidwaldnerin auf drastische Art und Weise.

Dabei hat alles derart vielversprechend begonnen. Auf die bronzene Auszeichnung im 10-m-Luftgewehr-Wettbewerb folgte der Gold-Coup im Dreistellungsmatch. Ein Karriere-Höhepunkt, der jedoch innerhalb weniger Wochen zum Lebens-Tiefpunkt werden sollte. Christen wurde der ganze Rummel irgendwann zu viel, sie zog sich aus der Öffentlichkeit zurück.

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