Rücktritt nach WM-Fight?: Skandal-Boxer Tyson Fury masturbierte früher sieben Mal am Tag

Am Samstag will Tyson Fury im Wembley seinen WBC-Titel verteidigen.
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Am Samstag verteidigt Tyson Fury im Wembley vor 94’000 Zuschauern seinen WM-Titel. Anschliessend will der Brite seine durch Skandale geprägte Karriere abermals beenden.

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Am Samstag will Tyson Fury im Wembley seinen WBC-Titel verteidigen.

Action Images via Reuters

Im ausverkauften Wembley-Stadion geht es gegen seinen britischen Landsmann Dillian Whyte.

Im ausverkauften Wembley-Stadion geht es gegen seinen britischen Landsmann Dillian Whyte.

Action Images via Reuters

Für den noch ungeschlagenen Fury ist es der 34. Profi-Kampf in seiner Karriere.

Für den noch ungeschlagenen Fury ist es der 34. Profi-Kampf in seiner Karriere.

Getty Images

  • Im ausverkauften Wembley-Stadion steigt am Samstagabend (22 Uhr) das WM-Duell zwischen Tyson Fury und Dillian Whyte.

  • Skandal-Boxer Fury hat angekündigt, anschliessend seine Karriere nach 33 Kämpfen beenden zu wollen.

  • Immer wieder sorgte der Brite in seiner Laufbahn für Schlagzeilen – durch Erfolge, Drogen und Depressionen.

Am Samstagabend kommt es vor einer Rekord-Kulisse von 94’000 Zuschauern im Wembley-Stadion zum grossen WM-Fight zwischen Skandal-Boxer Tyson Fury und Herausforderer Dillian Whyte. Vor dem Schwergewichts-Duell der beiden Briten um den WBC-Gürtel haut Titelverteidiger Fury wieder einmal einen raus: “Ich habe 150 Millionen Dollar auf der Bank. Ich werde mir eine riesige Jacht im Ausland kaufen», proletete der 2,06-Meter-Hüne herum und kündigte an, dass sein 33. Profi-Kampf sein letzter sein werde. Wie aber Geschichten aus seiner Vergangenheit zeigen, nimmt es der “Gipsy King” mit seinen eigenen Aussagen nicht immer so genau.

Kampf verweigert – WM-Titel futsch

Seinen wohl grössten Sieg feierte Fury im November 2015, als er in Düsseldorf durch einen überraschenden Punkte-Sieg gegen Box-Legende Wladimir Klitschko gleich vier WM-Titel auf einen Schlag einheimste. Statt die Gürtel kurz darauf gegen den ukrainischen Pflichtherausforderer Vyacheslav Glazkov zu verteidigen, wollte sich Fury lieber dem Rückkampf gegen “Dr. Steelhammer” Widmen. Die WM-Titel des IBF-Verbands wurden ihm daraufhin entzogen.

Alkohol- und Drogen-Eskapaden

Auf den Höhepunkt seiner Karriere folgte der grosse Absturz. Zum Rückkampf gegen Klitschko sollte es unter anderem auch deshalb nie kommen, weil Fury 2016 in einem Doping-Test Kokainkonsum nachgewiesen wurde. Wenige Tage später erklärte der Brite nach mehreren Alkohol- und Drogen-Eskapaden auf Twitter seinen Rücktritt. “Boxen ist das Traurigste, was ich je gemacht habe. Es ist ein Haufen Scheisse», schrieb der 33-Jährige – nur um wenige Stunden später seinen Rücktritt zu widerrufen.

“Hoffe jeden Tag, endlich zu sterben”

Zwei Tage später erzählte Fury in einem Interview mit dem “Rolling Stone”, dass er unter Depressionen leide. “Ich hoffe jeden Tag, endlich zu sterben. Ich will nicht mehr aufwachen, nicht mehr leben”, sagte der Vater von sechs Kindern. “Ich hoffe, jemand bringt mich um, bevor ich es selbst tue.” Seine drei verbleibenden WM-Titel gab er daraufhin freiwillig zurück. Im Sommer 2017 erklärte er abermals seinen Rücktritt. Ein Jahr später kehrte er erneut zurück.

Petition nach homophoben Aussagen

Nach seinem Triumph gegen Klitschko wurde Fury 2015 von der BBC zur Wahl der Sportpersönlichkeit des Jahres nominiert. Weil der Boxer aber zuvor in einem Interview homophobe und sexistische Aussagen getätigt hatte, sprach sich eine von 138’000 Personen unterzeichnete Petition gegen die Nomination Furys aus. Dieser verneinte in der Folge, homophob zu sein – und bezeichnete die Unterzeichnenden der Petition als “Wichser”. Bei der Wahl belegte Fury schliesslich Platz vier und entschuldigte sich für seine Aussagen.

32 Kämpfe, 0 Niederlagen

Keinen einzigen seiner bisherigen 32 Kämpfe hat der “Gipsy King” verloren. Im Dezember 2018 schrammte Fury aber nur knapp an seiner ersten Pleite vorbei, als ihn Deontany Wilder in Staples Center in Los Angeles gleich zweimal auf die Bretter schickte. Doch wie so oft in seiner Karriere kämpfte sich der Brite zurück und rettete am Ende ein Unentschieden über die Zeit. Seine Leistung wurde anschliessend vom “Ring Magazine” zum Comeback des Jahres gekürt. 2020 und 2021 kam es zur Neuauflage des Duells gegen Wilder, beide Male verliess Fury den Ring als Sieger.

Sieben Mal täglich masturbieren

Vor dem dritten Aufeinandertreffen mit Wilder verriet Fury im Oktober des letzten Jahres, dass er um Ablenkungen in Vorbereitung auf den Kampf zu vermeiden, neben Bier, Fast Food und Sex auch auf Masturbieren verzichten würde. Kurios: Ein Jahr zuvor klang das beim 2,06-Meter-Koloss noch ganz anders. Im Februar 2020 erzählte Fury, er würde sieben Mal täglich masturbieren, um “sein Testosteron in Schwung zu halten”.

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