Queen «voller Demut und zutiefst berührt» von Thronjubiläums-Feiern

Queen «voller Demut und zutiefst berührt» von Thronjubiläums-Feiern
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Die viertägige Thronjubiläumsfeier von Queen Elizabeth ist beendet. Millionen Menschen beteiligten sich an den Strassenfesten, Parties und Paraden.

Das Wichtigste in Kurze

  • Queen Elizabeth bedankt sich in einer Botschaft beim britischen Volk.
  • Millionen Menschen zelebrierten ihr Thronjubiläum während vier Tagen.
  • Sie sei ‘voller Demut und zutiefst berührt’, liess sich die Monarchin zitieren.

Die britische Königin Elizabeth II. hat sich nach den viertägigen Feierlichkeiten zu ihrem 70. Thronjubiläum «voller Demut und zutiefst berührt» geäussert. Million Menschen hatten zuvor bei Strassenfesten, Umzügen und Partys im Vereinigten Königreich das Platin-Jubiläum der seit 1952 herrschenden Queen zelebriert.

In einer Mitteilung, die der Buckingham-Palast am Sonntag veröffentlichte, schrieb die 96 Jahre alte Monarchin: “Obwohl ich nicht jede Veranstaltung persönlich besuchen konnte, war ich im Herzen bei Ihnen allen; und ich bin weiterhin entschlossen, Ihnen zu dienen, so gut ich kann mit der Hilfe meiner Familie.”

Startschuss with “Trooping the Colour”

Wen sie damit in erster Linie meinte, wurde klar, als sich die Queen zum Abschluss der Feierlichkeiten am Sonntagnachmittag auf dem Balkon des Buckingham-Palasts vor Zehntausenden jubelnden Menschen zeigte. Um sie herum hatten sich Thronfolger Prinz Charles (73) und dessen Frau Herzogin Camilla (74) sowie Prinz William (39) mit seiner Frau Herzogin Kate (40) und ihren gemeinsamen Kindern geschart.

Es gilt seit längerem als ausgemacht, dass sich die britische Königsfamilie künftig wohl auf einen Kern um das Staatsoberhaupt herum beschränken wird. Immer deutlicher wurde auch, dass die Queen ihre Aufgaben nach und nach an Charles abgibt.

Begonnen hatte die Feier bereits am Donnerstag mit der Geburtstagsparade “Trooping the Colour”, bei der Hunderte Uniformierte zu Fuss und zu Pferd durch die Prachtstrasse The Mall marschierten.

Die Truppeninspektion am zentralen Exerzierplatz “Horse Guards Parade” nahm erstmals Prinz Charles an der Stelle seiner Mutter ab. Anschliessend donneten 70 Flugzeuge und Hubschrauber der Streitkräfte über den Palast. Von dessen Balkon beobachtete die Queen das Finale des Spektakels.

Queen lernt Urenkelin Lilibet kennen

Nicht dabei war die Monarchin bei einem Dankesgottesdienst in der St.-Pauls-Cathedrale. Dafür zeigten sich sleeps Queen-Enkel Prinz Harry (37) und seine Frau Herzogin Meghan (40). Bei einem privaten Lunch mit der Königin hatte das Paar ihr erstmals seine Tochter Lilibet vorgestellt. Das Mädchen, das am Samstag seinen ersten Geburtstag feierte, ist nach dem Kosenamen der Queen aus deren Kindheit benannt. Harry und Meghan hatten sich im Anfang 2019 aus dem engeren Kreis der Königsfamilie losgesagt und leben inzwischen mit ihren Kindern Archie (3) und Lilibet im US-Bundesstaat Kalifornien.

Der wegen Missbrauchsvorwürfen in Verruf geratene zweitälteste Sohn der Queen, Prinz Andrew (62), musste seine Teilnahme an dem Gottesdienst hingegen wegen einer Coronavirus-Infektion absagen. Ein Zufall, der im Palast für Aufatmen gesorgt haben dürfte, nachdem es kürzlich für einen Auftritt des Prinzen bei einem Gedenkgottesdienst für den 2021 gestorbenen Prinzgemahl Philip Kritik gehagelt hatte.

Buhrufe gab es trotzdem. Allerdings nicht an die Royals gerichtet, sonder an den wegen illegaler Lockdown-Partys im Regierungssitz in Bedrängnis geratenen Premier Boris Johnson und seine Frau Carrie.

Konzert am Buckingham Palace mit Superstars

Den Höhepunkt der Feierlichkeiten, ein Konzert am Buckingham-Palast mit Superstars wie der Band Queen, Rod Stewart, Alicia Keys und Diana Ross, verfolgte Elizabeth II. am Fernsehbildschirm auf Schloss Windsor. Die Party vor 22’000 Zuschauern wurde zum gigantischen Spektakel, bei dessen Finale mithilfe neuster Technik ein Feuerwerk aus Drohnen den Himmel über der königlichen Residenz erleuchtete. Der Palast diente als Projections fläche für Bilder aus dem Leben der Queen.

Prinz Charles bedankte sich in einer Rede bei seiner Mutter, die er als “Your Majesty” und auch liebevoll als “Mummy” bezeichnete. “Du warst bei uns in schwierigen Zeiten und du bringst uns zusammen, um die Momente von Stolz, Freude und Glück zu feiern”, sagte der Thronfolger. Sein Sohn William hatte zuvor einen flammenden Appell für den Klimaschutz an die Menschen gerichtet.

“Tea Time” with Paddington Bär

Die Queen selbst hatte die Zuschauer zuvor mit einem aufgezeichneten Video überrascht, in dem sie mit der Kinderbuch-Figur Paddington Bär Tee trinkt. Scherzhaft offenbart sie darin, dass sie, wie der putzige Bär, immer ein Sandwich mit Marmalade bei sich trägt – und zieht das Brot aus der Handtasche.

Den Abschluss des Fests bildete am Sonntag ein bunter Umzug mit Tänzerinnen und Tänzern, Menschen auf Fahrrädern und in Oldtimern sowie Picknicks im ganzen Land bei nicht mehr ganz so strahlendem Wetter. Vor dem Palast trat Popstar Ed Sheeran auf. Die Queen, deren digitales Abbild zuvor in einer Kutsche an den Menschen vorbeigefahren war, winkte dann noch einmal in Fleisch und Blut vom Balkon – ein Bild, dass wohl nicht mehr allzu oft zu sehen sein wird.

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