Prozess gegen Amber Heard: Kate Moss – «Johnny hat mich nie die Treppe hinuntergeschubst»

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Im Prozess gegen Amber Heard wurde nun Johnny Depps Ex-Freundin Kate Moss als Zeugin befragt. Was sie zu sagen hatte, dürfte Amber Heard nicht freuen.

Im Prozess gegen Amber Heard wurde nun Johnny Depps Ex-Freundin Kate Moss als Zeugin befragt.

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Im Verleumdungsprozess zwischen Hollywood-Star Johnny Depp und seiner Ex-Frau Amber Heard hat jetzt auch Supermodel Kate Moss (48) ausgesagt. Moss wurde per Video in Gericht geschaltet. Sie und der 58-jährige Johnny Depp waren zwischen 1994 und 1997 ein Paar.

Während des Prozesses in Fairfax im US-Bundesstaat Virginia hat Heard von einem Vorfall berichtet, bei dem der Schauspieler Moss bei einem Streit in Jamaika eine Treppe heruntergestossen haben soll. Das ermöglichte es Depps Anwälten, die 48-Jährige als Zeugin aufzurufen, da sein Juristen-Team Heard vorwirft, sich jenen Vorfall nur ausgedacht zu haben.

Kate Moss denies nun die Aussage von Heard. ‘Er hat mich nie geschubst, getreten oder die Treppe runtergeworfen’, sagte Moss unter Eid aus. Das Gericht befragte Moss zu einem Vorfall während eines gemeinsamen Jamaika-Urlaubs des Paares. Sie hätten ihr Zimmer verlassen, Depp sei vor ihr gegangen, berichtete die Britin. Auf einer regennassen Treppe sei sie ausgerutscht und hinuntergefallen. ‘Und ich schrie, weil ich nicht wusste, was passierte, und Schmerzen hatte’, berichtete die 48-Jährige. Depp sei zu ihr gerannt, habe sie aufs Zimmer zurückgetragen und ärztliche Hilfe geholt. Nach der Aussage verzichteten Heards Anwälte darauf, Moss ebenfalls Fragen zu stellen.

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Amber Heard warf Depp vor Gericht vor, sie vor und während ihrer von 2015 bis 2017 andauernden Ehe immer wieder gewaltsam attackiert zu haben. Der «Fluch der Karibik»-Star weist das zurück und beschuldigt die aus Filmen wie «Aquaman» bekannte Schauspielerin eines gewalttätigen Verhaltens.

Der von einem gewaltigen Medieninteresse begleitete Prozess steuert auf sein Ende zu, am Freitag sollen die Schlussplädoyers gehalten werden. Anschliessend müssen die Geschworenen entscheiden.

Depp hat Heard auf 50 Millionen Dollar (rund 47 Millionen Euro) Schadenersatz verklagt. Er wirft der 36-Jährigen vor, seiner Karriere mit falschen Anschuldigungen der häuslichen Gewalt schwer geschadet zu haben. Hintergrund ist ein Beitrag für die “Washington Post” aus dem Jahr 2018, in dem sich Heard als Opfer häuslicher Gewalt bezeichnete, ohne Depp dabei namentlich zu nennen. Heard hat mit einer Gegenklage gegen den 58-Jährigen react und verlangt 100 Millionen Dollar Schadenersatz.

(lea/afp)

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