Pensionskassen ziehen sich aus Häusermarkt zurück

Pensionskassen ziehen sich aus Häusermarkt zurück
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Die Zeiten der tiefen Zinsen sind vorbei. Schon vor der überraschenden Leitzinserhöhung der Schweizerische Nationalbank (SNB) Mitte Juni begannen die Hypothekarzinsen in der Schweiz klar zu steigen. Eine Verlangsamung im Hypothekargeschäft spüren die Banken hierzulande deswegen aber noch nicht, wie eine Umfrage der Nachrichtenagentur AWP zeigt.

Besonders im Fokus steht die Raiffeisen. Die Banken-Gruppe vergibt fast jede fünfte Hypothek in der Schweiz. Noch deute gar nichts auf einen grösseren Rückgang der Hypothekarnachfrage hin, heisst es bei ihr auf Anfrage. Der Traum vom Eigenheim scheint also auch nach dem Zinsanstieg intakt – zumindest bei denen, die es sich leisten können.

Nachfrage bleibt hoch

Ähnlich klingt es auch bei anderen grossen Instituten, namentlich der Zürcher Kantonalbank (ZKB), der Basler Kantonalbank (BKB) sowie der Hypothekarbank Lenzburg. Eine direkt mit dem SNB-Entscheid zusammenhängende Verlangsamung im Geschäft beobachte er nicht, sagt beispielsweise Markus Stocker, der Leiter des Finanzierungsgeschäfts bei der ZKB.

Was sich hingegen verändert hat, sind die Laufzeiten. Nachdem sich die Zinsen für langfristige Hypotheken in den vergangenen Wochen erhöht haben, würden die Kunden nun wieder vermehrt kürzere Laufzeiten nachfragen, weil sie günstiger geworden seien, sagt Rolf Bohnenblust. Er sitzt in der Geschäftsleitung der Hypothekarbank Lenzburg und verantwortet die Risikokontrolle.

Festhypotheken weniger beliebt

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