Nur sehr wenige überleben eine solche Gehirn-OP

Nur sehr wenige überleben eine solche Gehirn-OP
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Emilia Clarke ist zweimal am Hirn operiert worden. Die Eingriffe waren so gefährlich, dass sie sie beinahe ihr Leben kosteten. Nun spricht sie über die Operationen – und wie sie trotz fehlendem Hirngewebe als Schauspielerin weiter arbeiten kann.

Fröhlich und immer für einen Witz zu haben – so kennt man die britische Schauspielerin Emilia Clarke. Doch im Leben der 35-Jährigen gibt es auch ein dunkles Kapitel. Sie überstand zwei lebensgefährliche Gehirn-Operationen.

2019 sprach die Game of Thrones»-Schauspielerin zum ersten Mal über ihre Krankheit. Mit 23 Jahren habe sie einen Schlaganfall erlitten – ausgelöst durch ein geplatztes Aneurysma im Gehirn. Ein weiteres Aneurysma wurde ihr drei Jahre später operativ aus dem Kopf entfernt.

Nun hat sie der BBC-Sendung “Sunday Morning” über ihre lebensgefährlichen Operationen gesprochen, welchen sie sich 2011 und 2013 unterziehen musste.

“Ich gehöre zur wirklich, wirklich kleinen Gruppe von Menschen, die das überlebt haben.”

Emilia Clarke

Sie erzählt, dass sie zu einer “wirklich, wirklich kleinen Minderheit gehöre, die eine solch schwere Krankheit überleben”, ohne bleibende Beeinträchtigungen davonzutragen. Sie sei dankbar, dass sie überhaupt in der Lage sei, ohne Einschränkungen zu sprechen. Teile ihres Gehirns seine nicht mehr voll funktionsfähig, da Hirngewebe abgestorben sei.

Jeder Teil des Gehirns, welcher bei einem Schlaganfall eine Sekunde lang nicht durchblutet werde, sei verloren – und zwar für immer, erklärt Clarke. “Es fehlt eine ganze Menge!”, sagt die Britin, als sie sich an die ersten Gehirn-Scans nach den Eingriffen erinnert. “Das beweist, wie klein der Teil des Gehirns ist, den wir wirklich nutzen.”

Die Schauspielerin erzählt auch, dass sie unter enormen Schmerzen litt, während sie Texte für die Serie “Game of Thrones” üben musste. Den Schlaganfall erlitt sie nach den Dreharbeiten zur ersten Staffel von “Game of Thrones”. Ihre Rolle als Daenerys Targaryen wollte sie aber trotz allem nicht aufgeben. Nach der Operation habe die Serie ihr eine Aufgabe gegeben und sie zurück auf die Beine geholt.

Es habe ihr damals Mut gemacht und Kraft gegeben, dass die Serie so gut lief, sagt die 35-Jährige. “Wenn man in so eine Situation gerät, verändert das die Perspektive, die man auf das Leben hat.” Clarke sei froh – trotz abgestorbenen Hirngewebe – immer noch ein gutes Erinnerungsvermögen zu haben. Denn das sei, wie sie sagt, alles, was sie als Schauspielerin können muss.

(ab)

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