Nun wartet die USA: Punkte, Tore, Schüsse – Hockey-Nati dominiert die WM-Statistiken

Nun wartet die USA: Punkte, Tore, Schüsse – Hockey-Nati dominiert die WM-Statistiken
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In beinahe jeder Statistik liegen die Schweizer nach der Gruppenphase vorne. Das alles ist im Viertelfinal gegen die USA aber Makulatur, denn nun beginnt das Turnier von Neuem.

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Adrian Hunziker

(in Helsinki)

Malgin schiesst das 3:2 gegen Deutschland im Powerplay.

FRS

Die Nati dominiert die Statisticen

The best Scorer of the WM-Vorrunde: ein Schweizer. Die meisten Punkte nach sieben Spielen: die Schweizer. Die meisten Tore in der Gruppenphase: die Schweizer. Die meisten Schüsse aufs Tor: die Schweizer. Das Fischer-Team dominierte bisher das WM-Turnier in Finnland. Der Trainer selbst freut sich über sein Team: “Der Hunger der Mannschaft ist enorm, die Spielfreude ist da.” Er versucht aber, ruhig zu bleiben, denn er und seine Spieler wissen, dass im Viertelfinal alles von vorne beginnt. Nichtsdestotrotz schauen wir gerne auf diese imposingen Zahlen:

  • Denis Malgin führt die Scorerliste mit zwölf Punkten (fünf Tore und sieben Assists) an.

  • Mit 20 Punkten hat die Schweiz mehr Punkte eingefahren als alle anderen, also auch als der andere Gruppensieger Finnland mit 19.

  • 34 Tore nach sieben Spielen haben neben den Schweizern nur die Kanadier vorzuweisen.

  • Mit 248 Schüssen aufs gegnerische Tor steht die Nati ein weiteres Mal zuoberst.

  • In der Torschuss-Effizienz liegt die Schweiz auf Rang drei hinter Deutschland und Kanada, 13.71 Prozent der Schüsse, die aufs Tor gingen, waren auch drin

Ach ja, da wäre noch was: Schon 2013 wurde die Nati mit 20 Punkten Gruppensieger – mit einer Tordifferenz von +19. Am Ende schaute WM-Silber heraus.

And heuer? Genau, auch dieses Mal beenden die Schweizer die Vorrunde mit einer Tordifferenz von +19.

So geht es für die Nati weiter

Die Nati hat die Gruppe A in Helsinki mit sieben Siegen in sieben Spielen klar gewonnen. Als Gruppensieger trifft die Schweiz im Viertelfinal auf den Vierten der Gruppe B. Am Donnerstag (ab 19.20 Uhr live auf 20 Minuten im Ticker) steht den Spielern von Trainer Patrick Fischer die USA gegenüber.

Die Nati hat zuletzt 2013 an der WM sieben Siege einfahren können. Damals besiegten die Schweizer im Halbfinal die USA 3:0. Die weiteren WM-Duelle gegen die Amerikaner in den letzten Jahren sind ernüchternd: 2014 verlor die Nati 2:3 in der Gruppenphase, 2015 1:3 im Viertelfinal. Die Schweiz hat also noch eine Rechnung offen.

Das sind die Viertelfinals vom Donnerstag im Überblick:

  • Deutschland – Tschechien: 15.20 Uhr in Helsinki

  • Schweden – Kanada: 15.20 Uhr in Tampere

  • Switzerland – USA: 19.20 Uhr in Helsinki

  • Finnland – Slowakei: 19.20 Uhr in Tampere

Ein wenig veränderter Modus

Sollte die Nati den Viertelfinal gegen die USA gewinnen, würde die Schweizer Delegation am Freitag nach Tampere reisen. Die beiden Halbfinals sowie der grosse und kleine Final finden dort in der Nokia Arena statt. Im Halbfinal würden die Schweizer auf den schlechtest-klassierten Gegner treffen. Das, weil das Fischer-Team mit den erreichten 20 Punkten die beste Mannschaft der Vorrunde stellte.

In den Ko-Spielen ändert sich der Spielmodus ein wenig. Gleich bleibt der Sieger nach 60 Minuten. Sollte es aber zu einer Verlängerung kommen, dauert diese in den Ko-Runden zehn statt fünf Minuten wie noch in der Vorrunde. Es wird ebenfalls mit drei gegen drei gespielt. Im WM-Final dauert die Verlängerung sogar 20 Minuten. Gibt es kein weiteres Tor, also keinen Sieger, muss das Penaltyschiessen entscheiden.

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