Nordirland: König Charles rastet wegen Stift aus – Twitter-User zeigen Verständnis

Nordirland: König Charles rastet wegen Stift aus – Twitter-User zeigen Verständnis
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NordirlandKönig Charles rastet wegen Stift aus – Twitter-User zeigen Verständnis

Der neue Monarch steht aktuell unter Dauerbeobachtung. Nun fingen Kameras ein, wie der 73-Jährige seinem Ärger Luft macht. Im Netz wird er von vielen in Schutz genommen.

König Charles verliert wegen eines auslaufenden Stiftes die Nerven.

Twitter

  • Konig Charles III. trauert nicht nur um seine verstorbene Mutter, sonder reist derzeit ständig von Termin zu Termin und steht dabei unter Dauerbeobachtung.

  • So auch während seines Besuches in Nordirland, wo ihm ein auslaufender Stift die letzten Nerven kostet.

  • Auf Twitter bekommt der 73-Jährige Rückenstärkung von zahlreichen Userinnen und Usern, die Verständnis für seinen Ausraster haben.

Eine auslaufende Füllfeder hat König Charles III. bei seinem Besuch in Nordirland in Rage gebracht. Der Monarch wollte sich am Mittwoch in Hillsborough Castle in ein Gästebuch eintragen, als der Stift zu schmieren begann. Der 73-Jährige reactierte frustriert, zumal er zu allem Übel zunächst auch noch das falsche Datum in das Buch eingetragen hatte.

Als er den Füller seiner Frau, Queen Consort Camilla, reichte, verlor er die Beherrschung: “Gott, ich hasse das”, ärgert er sich, während er sich Tinte von der Hand wischte. Die 75-Jährige erwiderte: “Oh, schau, das läuft überallhin.” Im Weggehen murmelte der neue Regent: “Ich kann dieses blöde Ding nicht ertragen (…) jedes verdammte Mal.” Ein Video der Szene wurde im Internet vielfach geteilt und kommentiert. Kritik bekam Charles für seinen Ausraster allerdings nicht – im Gegenteil.

Twitter-Nutzerinnen und -Nutzer nehmen Charles in Schutz

Viele Userinnen und User auf Twitter zeigten Verständnis für den Monarchen, der aktuell nicht nur um seine geliebte Mutter, Queen Elizabeth, trauert, sonern mit dem Erbe der Krone auch eine Riesenverantwortung übertragen bekommen hat. Zudem reist der 73-Jährige seit dem Tod des ehemaligen Staatsoberhauptes zwischen Schottland, London und Nordirland hin und her und nahm in den letzten vier Tagen unzählige Termine wahr. “Das nennt man Trauer”, lautet etwa ein Kommentar unter dem Twitter-Video. Oder: “Gönnt ihm eine Pause. Der Mann hat gerade seine Mutter verloren. Er steht unter dem Druck, den nur wenige von uns jemals erleben werden.”

Charles sei “mit allem überfordert”. Andere wiederum können den Ausraster wegen eines Stiftes aufgrund des Stresses nachvollziehen. “Er hat in den letzten Tagen so viel durchgemacht. Es ist ok, von einfachen Sachen gestresst zu sein!” Eine weitere Nutzerin twittert: “Charles ist ein Mensch. Seine Mutter ist gerade gestorben, sein Zeitplan war seither pausenlos und er hatte keinen Moment, um richtig zu trauern.”

Zurück in London: Prozession vom Palast zur Westminster Hall

Dienstagabend war das neue britische Staatsoberhaupt wieder zurück in London, um den Sarg seiner Mutter im Buckingham-Palast zu empfangen. Am Mittwoch wird der Leichnam der Königin vom Palast nach Westminster Hall überführt.

Die Prozession wird begleitet von König Charles III., seinen Geschwistern Prinzessin Anne (72), Prinz Edward (58) und Prinz Andrew (62) sowie seinen Söhnen Prinz William (40) und Prinz Harry (37). Kommenden Montag, 19. September, findet das Staatsbegräbnis für die Queen in der Londoner Westminster Abbey statt.

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(DPA/kao)

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