Neues ZSC-Stadion soll schon am 18. Oktober eröffnet werden

Neues ZSC-Stadion soll schon am 18. Oktober eröffnet werden
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Die neue ZSC-Arena hätte eigentlich zu Beginn der kommenden Saison bereit sein sollen.Picture: keystone

Eismeister Zaugg

Spielplan-General Willi Vögtlin muss doppelgleisig fahren. Mit dem ersten Heimspiel der ZSC Lions am Dienstag, 18. Oktober, gegen Gottéron oder am Samstag, 19. November, gegen Davos.

28.05.2022, 19:3029.05.2022, 12:16

Klaus Zaugg

Wegen Materialfehler (Schrauben) ist der neue Hockey-Tempel der ZSC Lions beim Saisonstart am Freitag, 16. September, noch nicht für den Meisterschaftsbetrieb zugelassen. Offiziell ist vorgesehen, dass der erste Match im neuen Stadion am 19. November gegen Davos ausgetragen wird.

Willi Vögtlin hatte schon aufgeatmet: endlich keine Datums-Probleme mehr mit den ZSC Lions. Im Hallenstadion musste er den Spielplan der ZSC Lions mühselig um die vielen Daten herumbasteln, an denen der städtische Unterhaltungs-Tempel eben anderweitig besetzt war. Bei keinem anderen Klub hatte er so viel Arbeit mit dem Spielplan. Nun schien das Problem endlich gelöst, die Mühsal beendet: Die ZSC Lions zügeln in ihren eigenen Hockey-Tempel und hier hat Hockey Terminpriorität. Am 19. November sollte es mit dem Heimspiel gegen den HC Davos losgehen.

Willi Vögtlin ist nicht nur Spielplan-General, sonder auch Pokal-Polierer.

Willi Vögtlin ist nicht nur Spielplan-General, sonder auch Pokal-Polierer.Picture: KEYSTONE

Der Spielplan war schon fertig gemacht, geputzt und gekämmt und die Arbeit gemacht. Da ratterte Willi Vögtlins Hosentelefon: am Apparat ZSC-Manager Peter Zahner. Man sei eventuell schon einen Monat früher, also Mitte Oktober, para. Ob der Spielplan angepasst werden könne?

Natürlich geht das. Willi Vögtlin ist ein Hexenmeister der Improvisation und des Umstellens. Die ZSC-Fans sollten nun die Agenda neu ordnen. Voraussichtlich gibt es nämlich bereits vor der offiziellen Eröffnung am 19. November vier Heimspiele. Gewährsleute melden sogar, dass man davon ausgehen könne, dass bereits ab Mitte Oktober gespielt werden kann. Das bedeutet im Detail:

  • Erstes Spiel im neuen Tempel am Dienstag, 18. Oktober, gegen Gottéron (statt am 20. Februar).
  • Zweites Spiel im neuen Tempel am Freitag, 21. Oktober, gegen Langnau (statt am 20. Dezember).
  • Drittes Spiel im neuen Tempel am Dienstag, 25. Oktober, gegen Lugano (statt am 28. Februar).
  • Viertes Spiel im neuen Tempel am Sonntag, 30. Oktober, gegen Lausanne (statt am 22. Februar).

Dazwischen: Unihockey-WM vom Samstag, 5. November, bis Sonntag, 13. November, und am Dienstag, 15., oder Mittwoch, 16. November, eventual erstes Achtelfinalspiel der Champions Hockey League.

  • Fünftes Spiel im neuen Tempel am Samstag, 19. November, gegen Davos.

Also: in der Agenda jetzt neu rot anstreichen: 18. Oktober (Heimspiel gegen Gottéron), 21. Oktober (Heimspiel gegen Langnau, evtl. etwas langweilig, da ZSC himmelhoher Favorit), 25. Oktober (Heimspiel gegen Lugano) und 30. Oktober (Heimspiel gegen Lausanne). Dafür ist am 20. Dezember, am 20. Februar, am 22. Februar und am 28. Februar kein Heimspiel. An diesen Tagen kann zum Essen oder für sonstige Vergnügungen abgemacht werden.

Allerdings ist für die offiziellen Eröffnungsfeierlichkeiten rund um das vermeintlich erste Heimspiel vom 19. November bereits alles organisiert und abgemacht. Da dann viele wichtige Frauen und Männer aus Stadt und Land eingeladen sind, die einen dicht gedrängten Terminkalender haben, werden die offiziellen Eröffnungsfeierlichkeiten in jedem Fall am 19. November über die Bühne gehen. Und nicht vorverschoben. Es ist dann halt nicht mehr das erste, sondern schon das fünfte Heimspiel.

Wenn schon die Zürcherinnen und Zürcher fast 38 Minuten lang warten und plangen mussten, bis beim Sechseläuten der “Böögg” endlich in die Luft flog, so dürfen sie nun sozusagen als Ausgleich für die Böögg-Warterei viel, viel früher als erwartet zum ersten Mal die ZSC Lions bei einem Meisterschaftsspiel im neuen Tempel anfeuern.

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