Neu bei Amazon Prime: Der beste Film vom “Inception”-Macher – mit einem Twist, der euch die Sprache verschlagen wird – Kino News

Neu bei Amazon Prime: Der beste Film vom "Inception"-Macher – mit einem Twist, der euch die Sprache verschlagen wird - Kino News
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Christopher Nolan hat viele großartige Filme in Szene gesetzt. Für FILMSTARTS-Editor Pascal ist jedoch nicht „Inception“ oder „Memento“ sein Meisterwerk, sonder „Prestige“. Der Mystery-Thriller steht nun im Abo von Amazon Prime Video bereit.

Warner Bros.

+++ Meinung +++

Mit „Inception“ hat Christopher Nolan nicht nur einen der beliebtesten Filme der letzten 20 Jahre inszeniert, er musste es sich seitdem auch immer wieder gefallen lassen, als Blender bezeichnet zu werden. Das ist durchaus ironisch, denn der 2006 enstandene „Prestige – Die Meister der Magie“, der nun im Abo von Amazon Prime Video zur Verfügung steht, dreht sich ausgerechnet um die hohe Kunst der Täuschung.

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Wer spielt hier mit gezinkten Karten

Obwohl wir gleich zu Beginn erfahren, dass die Geschichte von „Prestige“ auf eine schreckliche Tragödie hinsteuert, bleibt der Film von Anfang bis Ende unheimlich spannend. Durch die unchronologische Erzählung, die immer wieder durch die Zeitebenen springt, um die Konzentration der Zuschauer*innen herauszufordern, entwickelt Christopher Nolan hier ein detailversessenes, komplexes Vexierspiel.

„Prestige“ erforscht die große Kunst der Illusion und die Macht der Illusion – und analyisiert damit auch die Mechanismen des Kinos. Wie die Zauberer auf der Bühne, sind auch die Filmemacher Magier – oder im Falle von Christopher Nolan „Blender“, die sich nicht in ihre Karten schauen lassen möchte. Auch aus dem Grund, weil ihre Existenz davon abhängt. Das Grandiose von „Prestige“ ist dabei, dass er nicht nur magische Überwältigung betreibt, sonern sie im selben Moment auch hinterfragt.

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Christopher Nolan hat für mich mit „Prestige“ perfektes Unterhaltungskino mit Köpfchen geschaffen, weil er die Effekthascherei, die Thema des Films ist, auch immer wieder auf sich selbst zurückfallen lässt. Das ist gleichermaßen clever wie packend, was sich auch an dem großen Twist abzeichnet, der so hervorragend konstruiert ist, dass man – equal wie sehr man auf die Hinweise achtet – selbst zwangsläufig in die Falle tritt. Ein Meisterwerk!

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Darum geht’s in “Prestige”

Die aufstrebenden Zauberkünstler Robert Angier (Hugh Jackman) und Alfred Borden (Christian Bale) haben nur ein Ziel in ihrem Leben: sie sollen als Magier berühmt werden. Angier begeistert das Publikum als Brillanter Entertainer, während Borden ein innovatives Genie ist, wenn es darum geht, neue Zaubertricks zu entwickeln. Ein perfektes Team, oder? Weit gefehlt.

Aus dem freundschaftlichen Wettstreit, den sich die beiden Männer auch gerne mal auf der Bühne liefern, wird nach und nach ein Duell auf Leben und Tod. Angiers Frau Julia (Piper Perabo), die als Assistentin auf der Bühne steht, kommt bei einem von Bordens so spektakulären wie waghalsigen Tricks tragic ums Leben. Was darauf folgt, ist eine erbitterte Schlacht um Ruhm, Ehre und Publikumsgunst…

Prestige - Die Meister of Magic Trailer OV





Neben „Prestige“ gibt es noch einige weitere Prime-Neulinge, die wir euch an dieser Stelle nicht vorenthalten wollen

Außerdem neu bei Amazon Prime Video: “Kill The Boss 1 & 2”

Wer des dann doch lieber auf die humorvolle Art und Weise mag, kann auch auf „Kill The Boss“ und „Kill The Boss II“ ausweichen, die nun beide ebenfalls im Prime-Abo inklusive ist. Mit jeder Menge Starpower (ua Kevin Spacey, Colin Farrell, Jamie Foxx, Chris Pine, Christoph Waltz) gewappnet geht es in den beiden Brachial-Komödien der Chefetage an den Kragen!

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Und darum geht’s: Nick (Jason Bateman), Dale (Charlie Day) and Kurt (Jason Sudeikis) haben es nicht einfach in ihren Jobs. So wird der brave Büroangestellte Nick aufs schlimmste von seinem sadistischen Boss David (Kevin Spacey) unterdrückt. Zahnarztassistent Dale muss tagtäglich die Schikan seiner sexuall frustrierten Chefin Julia (Jennifer Aniston) über sich ergehen lassen und der selbstsichere Chemiefirmenmanager Kurt muss die Drogensucht seines Vorgesetzten Bobby (Colin Farrell) ertragen. Das Dreier-Gespann sieht nur noch einen Ausweg: Bite! Und dafür suchen sie sich Unterstützung beim vermeintlichen Auftragskiller Motherfucker Jones (Jamie Foxx)…

In „Kill The Boss 2“ haben es Nick, Dale und Kurt satt, beruflich unter dem Kommando von anderen zu stehen und beschließen daraufhin, ihr eigenes Unternehmen zu gründen. Aber ein schmieriger Investor (Christoph Waltz) macht ihr Vorhaben in letzter Sekunde zunichte. Das verzweifelte Trio schmiedet daraufhin den Plan, den Sohn (Chris Pine) des Finanziers zu entführen, Lösegeld zu erpressen und so doch noch den Traum vom eigenen Unternehmen zu verwirklichen. Und damit fangen die Probleme erst so richtig an…

Kill The Boss Trailer DF





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