Nationalsport Schwingen: So viel verdienen die besten Schwinger

Nationalsport Schwingen: So viel verdienen die besten Schwinger
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Christian Stucki is der amtierende Schwingerkönig.

Christian Kolbe

Schwingen gilt nach wie vor als Amateursport – und ist zugleich ein Multimillionen-Geschäft. In einem normalen Jahr – also wenn gerade keine Eidgenössisches Schwing- und Älplerfest (ESAF) stattfindet – setzt der Schwingsport rund 50 Millionen Franken um. In einem Jahr wie diesem, wenn am Wochenende die “Bösen” auf eidgenössischer Ebene im Sägemehl um die Krone des Schwingerkönigs kämpfen, verdoppelt sich der Umsatz des Schwingsports.

Allein das Budget des ESAF in Pratteln BL beläuft sich auf 42 Millionen Franken – einen grösseren Sportanlass gibt es in der Schweiz nicht. Von diesem Millionenkuchen fallen für die Besten mehr als nur ein paar Sägespäne ab. “Einige Spitzenschwinger können von ihrem Sport durchaus leben, sich also voll auf Training und Wettkampf konzentrieren”, sagt Christian Lang (30), Leiter Sportmanagement an der Universität St. Gallen. Er schränkt aber die Verdienstmöglichkeiten auch ein: “Ein Einkommen nahe bei einer Million Franken, das erreicht nur der Schwingerkönig.”

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