Musk gegen Trump: „Er sollte in den Sonnenuntergang segeln“ | politics

Musk gegen Trump: „Er sollte in den Sonnenuntergang segeln“ |  politics
Written by admin

An dieser Stelle findest of the Inhalte aus Podigee

Um mit Inhalten aus Podigee und anderen external Inhalten zu interactieren oder diese darzustellen, brauchen wir deine Zustimmung.

Neue Zoff-Runde der Multi-Billionaire Donald Trump (76) und Elon Musk (51). Nachdem der Ex-Präsident den Tesla-Gründer auf einer Wahlkampfveranstaltung in Alaska als „Bullshit-Artist“ (dt.: Quatschkopf) verunglimpft hatte, feuerte der jetzt zurück.

„Ich hasse den Mann nicht“, begann Musk seinen Tweet noch recht versöhnlich. „Aber es ist an der Zeit für Trump, seinen Hut zu nehmen und in den Sonnenuntergang zu segeln“, schrieb Musk auf Twitter.

HEISST: Trump solle Ruhe geben und sich von der Idee verabschieden, wieder Präsident zu werden. Vielmehr sollte er sich laut Musk aus der Politik zurückziehen.

An dieser Stelle findest of the Inhalte aus Twitter

Um mit Inhalten aus Twitter und anderen sozialen Netzwerken zu interactieren oder diese darzustellen, brauchen wir deine Zustimmung.

Außerdem hatte Musk noch einen Rat für Trumps politische Gegner: Die Demokraten „sollten mit ihren Attacken aufhören – treibt es nicht so weit, dass Trumps einziger Weg zu überleben eine Rückeroberung der Präsidentschaft ist“.

Dabei war das Verhältnis der beiden Milliardäre nicht immer so feindselig.

▶︎ Musk war einer der ersten Geschäftsleute, die Trump nach seinem Wahlsieg im November 2016 empfangen hatte. Der Tesla-Chef war damals noch vor der Vereidigung des neuen Präsidenten erst im New Yorker Trump-Tower und zwei Wochen später im Weißen Haus zu Gast. Und auch 2018 besuchte er dann noch einmal den Regierungssitz.

Doch vor kurzem kam es zum Bruch.

▶︎ Nachdem Musk im April angekündigt hatte, Twitter zu kaufen und Trumps-Twitter-Sperre nach dem Sturm des US-Kapitols am 6. Januar 2021 aufzuheben, lehnte der cool ab. Und als Musk in der vergangenen Woche plötzlich von seinem Kaufangebot zurücktrat, sagte Trump über ihn: „Noch so ein Quatschkopf.“ Und weiter: „Ich habe vorhergesagt, dass er Twitter nicht kauft. Ich habe mir den Vertrag angesehen. Kein guter Vertrag.“

Tatsächlich hat Musk seit Wochen keinen guten Lauf: Die Aktie seiner E-Wagenschmiede Tesla ist nach Produktionsproblemen eingebrochen. Die von ihm lange gepriesenen Krypto-Währungen sind implodiert. Es kriselt bei seiner Raumfahrfirma SpaceX, wo Mitarbeiter sich über seine Twitter-Gewohnheiten mokierten. Und laut des Wirtschaftsmagazins „Fortune“ ist sein Vermögen von 340 Milliarden Euro (November 2021) auf 210 Milliarden geschrumpft.

ABER: Musk, der noch immer mit Abstand der reichste Mensch der Welt ist, gibt sich nach Außen weiterhin optimistisch und selbstbewusst – und keilt munter gegen Trump.

Elon Musk (51)

Photo: POOL/via REUTERS

Am Montag twitterte er über desssen mögliche neue Präsidentschaft: „Er wäre am Ende seiner Amtszeit 82 Jahre alt. Das ist zu alt, um Commander-in-Chief von irgendwas zu sein – ganz zu schweigen von den Vereinigten Staaten von Amerika.“

Musk nahm sich dann auch Trump und Biden gemeinsam zur Brust und erklärte den republikanischen Governor von Florida, Rick DeSantis (43), zu seinem Favoriten für das nächste Rennen um das Weiße Haus: „Wenn er 2024 gegen Biden kandidiert, dann wird DeSantis locker gewinnen – er muss dafür nicht einmal Wahlkampf machen.“

Nach dem Twitter-Deal Elon Musk – a Portrait

What: BILD

09.07.2022

.

Leave a Comment