Moderatorin Julie Chin erleidet während Live-Sendung einen Schlaganfall

Moderatorin Julie Chin erleidet während Live-Sendung einen Schlaganfall
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Julie ChinTV-Moderatorin erleidet während Livesendung einen Schlaganfall

Während sie live im Fernsehen moderiert, fängt die US-Nachrichtensprecherin Julie Chin plötzlich an zu stottern und spürt ihren Arm nicht mehr. Ein Schlaganfall, wie sich später herausstellt.

Die Moderatorin Julie Chin gerät während Livenews ins Stottern. Später wird klar: Sie hatte einen Schlaganfall.

2 News Oklahoma

  • Wie gewohnt setzte US-Nachrichtensprecherin Julie Chin ihre Moderation an. Doch plötzlich geriet sie ins Stottern und musste letztlich abbrechen.

  • Rasch merkte ihr Team, dass es ernst ist, und wählte den Notruf – zum Glück. Sie hat inmitten der Livesendung einen Schlaganfall erlitten.

  • Inzwischen geht es ihr gut und sie ist ohne grössere Schäden davongekommen.

Julie Chin is US-Nachrichtensprecherin des regionalen Fernsehsenders 2 News Oklahoma. Am vergangenen Samstag setzte sie gerade zu einer Moderation über die geplante NASA-Mondmission Artemis an, als sie plötzlich ins Stocken geriet. Immer wieder setzte sie aufs Neue an, bis sie schliesslich die Livesendung abbrechen musste. “Es tut mir leid, irgendwas stimmt heute Morgen nicht mit mir”, sagte sie und gab an ihre Wetterkollegin ab. Diese sprach ihr noch gut zu und beteuerte, dass alle wohl solche Tage kennen würden. Doch dem war nicht so, wie sich inzwischen herausstellte. Die Journalistin erlitt vor der Kamera einen Schlaganfall.

Das Team um sie herum realisierte glücklicherweise rasch, dass wirklich etwas nicht stimmte, und wählte unmittelbar nach dem Ereignis die Notrufnummer, wie der Sender auf seiner Website berichtet. Inzwischen meldete sich die Moderatorin selbst aus dem Spitalbett und gab auf Facebook ein Gesundheitsupdate: “Der Anfall schien aus dem Nichts zu kommen. Vor unserer Sendung fühlte ich mich grossartig. Doch im Laufe einiger Minuten während unserer Nachrichtensendung fing es an.»

Weiter schildert sie, dass sie zuerst auf einem Auge nicht mehr richtig sehen konnte. “Etwas später wurden meine Hand und mein Arm taub. Dann wusste ich, dass ich in grossen Schwierigkeiten steckte, als mein Mund nicht mehr die Worte sprach, die direkt vor mir auf dem Teleprompter standen”, erinnert sie sich.

Eselsbrücke “Be Fast”

Gleichzeitig gibt sie ihren Fans Entwarnung: “Ich bin froh, mitteilen zu können, dass meine Tests alle gut ausgefallen sind. Es gibt noch viele Fragen und Nachuntersuchungen, aber unterm Strich sollte es mir gut gehen”, meint sie und verspricht, bald wieder vor der Kamera stehen zu wollen.

Für Chin ging die Sache glimpflich aus – was sie unter anderem den schnellen Handlungen ihres Teams verdanken dürfte. Deshalb nutzt sie auch gleich in ihrem Post die Gelegenheit, um auf das richtige Handeln mithilfe der Eselsbrücke «Be Fast», zu Deutsch: sei schnell, aufmerksam zu machen:

B: Balance – Hat die Person Probleme mit dem Gleichgewicht?
E: Eyes (Augen) – Hat die Person plötzlich Sehschwierigkeiten?
F: Face (Gesicht) – Tritt eine plötzliche Gesichtslähmung auf?
HAS: Arms – Kann die Person beide Arme heben?
S: Speech (Sprache) – Kann die Person einen vorgegebenen Satz nachsprechen?
T: Time (Zeit) – Tritt eines der oben beschriebenen Probleme auf, sofort den Notruf wählen.

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