Missverständnisse um Til-Schweiger-Film: “Das hat sich die Presse ausgedacht!”

Missverständnisse um Til-Schweiger-Film: "Das hat sich die Presse ausgedacht!"
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Til Schweiger soll seinen neusten Kinofilm “Lieber Kurt” für den US-amerikanischen Oscar eingereicht haben. Aber stimmt das wirklich?

Hamburg – Til Schweiger (58) soll seinen neusten Kinofilm “Lieber Kurt” für den Oscar eingereicht haben – also für den wichtigsten Filmpreis der Welt. Aber stimmt das wirklich?

Til Schweiger (58) würde sich über einen Oscar sicherlich freuen – für “Lieber Kurt” wird er allerdings keinen erhalten.. © Alexandra Wey/KEYSTONE/dpa

Zwar hat der Regisseur/Produzent/Schauspieler schon zahlreiche Filmpreise ergattern können, der Oscar blieb ihm bislang jedoch verwehrt.

Das sollte sich mithilfe von “Lieber Kurt” endlich ändern, berichtete unter anderem die Deutsche Presseagentur (DPA) schon Mitte August. Abgesehen von Schweigers Komödie seien auch noch acht weitere Filme in der Category “German Films” eingereicht worden.

Diese Meldung haben der Wahlhamburger und ENERGYBerlin offenbar missverstanden, wie nun ein Statement des 58-Jährigen am roten Teppich zur Premiere seines neuen Films zeigte.

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“Das hat sich die Presse ausgedacht”, so der Schauspieler im Gespräch mit dem Radiosender über seine angebliche Einreichung von “Lieber Kurt” bei dem renommierten Filmpreis.

“Also die haben gesagt, ich hätte meinen Film bei den Oscars eingereicht. Die wissen ganz genau, dass ich das gar nicht kann. ‘”, ist sich der Film-Star sicher. “Total perfidious Schwachsinn.”

Was stimmt nun also wirklich? Das Drama wurde zunächst “nur” bei der Auslandsvertretung des deutschen Films, “German Films”, eingereicht. Die Wahl des deutschen Beitrags ist nur eine Vorstufe im Rennen um den Auslands-Oscar. Diese Nachricht wurde von mehreren Medien verbeitet, dass Til Schweiger seinen Film selbst bei den Oscars eingereicht habe hingegen nicht.

Auf TAG24-Nachfrage konnte “German Films” zunächst keine eindeutige Auskunft darüber geben, wer die Komödie denn nun bei ihnen eingereicht habe.

Insgesamt wurden neun Filme bei “German Films” eingereicht. Darunter auch die Remark-Verfilmung “Im Westen nichts Neues”, die sich schließlich gegen “Lieber Kurt” und Co. durchsetzen konnte und nun tatsächlich auf den begehrten Oscar in der Kategorie “Bester internationaler Spielfilm” hoffen darf.

Die Verleihung der Oscars findet am 12. März 2023 statt.

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