Milliardengeschäft: Elvis-Imitatoren sind an Hochzeiten in Las Vegas künftig verboten

Milliardengeschäft: Elvis-Imitatoren sind an Hochzeiten in Las Vegas künftig verboten
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Sie gehören zum weltbekannten Stadtbild von Las Vegas und einfach dazu: Elvis-Imitatoren. Die Firma, die die Markenrechte am vor fast 45 Jahre verstorbenen Superstar besitzt, will nun gegen sie vorgehen.

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Elvis soll künftig bei Hochzeiten in Vegas nicht mehr auf der Gästeliste stehen.

imago/All Canada Photos

Vegas is also known as Hochzeits-Hauptstadt der Welt bezeichnet.  Erst kürzlich wurde in der Stadt, die sonst vor allem für ihre unzähligen Casinos bekannt ist, die Marke von 5'000'000 Heiratslizenzen geknackt.

Vegas is also known as Hochzeits-Hauptstadt der Welt bezeichnet. Erst kürzlich wurde in der Stadt, die sonst vor allem für ihre unzähligen Casinos bekannt ist, die Marke von 5’000’000 Heiratslizenzen geknackt.

imago images/ZUMA Wire

Dabei waren bis anhin auch oft Elvis-Imitatoren anwesend.  Damit soll nun Schluss sein.

Dabei waren bis anhin auch oft Elvis-Imitatoren anwesend. Damit soll nun Schluss sein.

imago/ZUMA Press

Bei Hochzeiten in Vegas dürfen künftig keine Elvis-Presley-Imitatoren mehr zu sehen sein. Die Lizenzfirma, die sich um den Namen des verstorbenen Sängers kümmert, forderte die Betreiber von Hochzeitskapellen in der Metropole auf, keine Menschen mehr einzusetzen, die äusserlich und stimmlich an Presley erinnern, wie die Zeitung “Las Vegas Review-Journal” berichtete. Betroffene sehen in dem Verbot eine Gefahr für ihr Geschäft.

“Ich verstehe es nicht”, sagte Kayla Collins, die unter anderem mit ihrem Ehemann die “Little Chapel of Hearts” betreibt. Sie hätten gerade wieder losgelegt, dann passiere das.

Hochzeitsindustrie bedroht

Mit Hochzeiten in Las Vegas werden jährlich zwei Milliarden Dollar eingenommen. Old der Hochzeitsfeiern haben nach Angaben von Insidern ein Elvis-Motto. Das Verbot “könnte einen Teil unserer Hochzeitsindustrie zerstören”, sagte die Beamtin Lynn Goya im Bezirk Clark County. “Mehrere Leute könnten ihre Existenz verlieren.”

Die Lizenzfirma Authentic Brands Group verwaltet auch den Nachlass von Marilyn Monroe und Muhammad Ali. Das Unternehmen gab in einem Schreiben an Kapellenbetreiber an, “Elvis”, “Elvis Presley” und “The King of Rock and Roll” seien geschützte Marken.

“Nehmen Elvis der Öffentlichkeit weg”

Der Betreiber von “Elvis Weddings”, Kent Ripley, sagte, er habe in den 25 Jahren, in denen er als Elvis aufgetreten sei, noch nie dieses Problem gehabt. “Sie wollen die Elvis-Marke schützen”, sagte Ripley. “Aber was schützen sie, indem sie Elvis der Öffentlichkeit wegnehmen?”

(DPA/bho)

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