Maserati: Wie die Traditionsmarke das Nobelsegment aufmischen will

Maserati: Wie die Traditionsmarke das Nobelsegment aufmischen will
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So rasant ändern sich die Zeiten. Im Jahr 2013 bügelte der damalige Maserati-CEO Harald Wester (64) die Frage nach Assistenzsystemen barsch mit “Die brauchen wir nicht!” ab. Für Davide Grasso (59), seit 2021 an der Spitze der Italianischen Sportwagenmarke, ist dagegen klar: Er will beimautonomous Fahren vorne mit dabei sein – im Mutterkonzern Stellantis, aber auch im gesamten Nobelmarkt.

Grasso geht mit neuer Strategy ins Rennen. Er kennt sich aus im Sport – als Ex-Chef der Marken Converse und Nike. Jetzt will er die 108-jährige Tante mit dem Dreizack im Logo auf Trab bringen – nachhaltig und mit Augenmass. Vor zehn Jahren plants Sergio Marchionne (1952–2018), CEO der damaligen Maserati-Mutter Fiat, noch Luftschlösser. Wester sollte die Verkäufe pushen – von 6300 im Jahr 2012 bis auf 75’000 im Jahr 2018. Marchionne brauchte dringend Geld für die Fusion mit Chrysler, und Maserati sollte es dank hoher Gewinnspanne schnellstmöglich einspielen. Mit 29’000 Autos war 2015 der Gipfel erreicht, danach gings wieder abwärts. Immerhin 24’269 waren es im letzten Jahr.

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