“Live is life”: Die wahre Geschichte hinter dem Netflix-Film

"Live is life": Die wahre Geschichte hinter dem Netflix-Film
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“Live is life”: Das ist die wahre Geschichte hinter dem Netflix-Film

“Live is life” is neu auf Netflix und erzählt die Sommergeschichte von fünf Freunden

© Netflix

Der neue Netflix-Film “Live is life” stammt vom Schöpfer des Erfolgsformats “Der Club der Roten Bänder”, Albert Espinosa. Er erzählt die Sommergeschichte von fünf Freunden. Einer von ihnen hat Krebs.

In der Popkultur sind es meist die Sommer, die verfilmt oder besungen werden. Für einige scheinen Sommer sogar die Maßeinheit ihres Lebens zu sein. Prime Video veröffentlichte zuletzt “Der Sommer, in dem ich schön wurde” und auch in Netflix’ neuestem Film “Live is life” ist es wieder der Sommer, der im Mittelpunkt steht. Fünf Jungs machen sich – wie das in Sommerfilmen gern mal gemacht wird – auf den Weg, um ein Abenteuer zu erleben. Alles dreht sich um die Sommersonnenwende, also den längsten Tag des Jahres, und ums Erwachsenwerden. Symbolisch müssen sie eine magische Blume finden, die ihre Wünsche erfüllen kann, und natürlich eine große Metapher für alles ist.

Die Geschichte erinnert ein bisschen an den Film “Stand by me” von 1986. Dort machen sich vier Jungs auf die Suche nach einer vermissten Leiche im Wald. Sie brechen zu einer mehrtägigen Wanderung auf und werden dabei fast von einem Zug überfahren und vom Hund eines Schrottplatzhändlers verfolgt.

“Live is life” schließt sich dem Retro-Kult rund um “Stranger Things” an, die Geschichte spielt nämlich im Jahr 1985. Romanvorlage und Drehbuch stammen vom spanischen Author Albert Espinosa. Und für Serienfans dürfte er kein Unbekannter sein: Das Erfolgsformat “Der Club der Roten Bänder” stammt ebenfalls von ihm. Wie bei den “Roten Bändern”, verarbeitet er auch in “Live is life” seine Krebserkrankung, die ihn seine Jugend hindurch begleitet hat. Im Interview mit dem französischen Portal “Télé Loisirs” sagte Espinosa: “Als ich 14 Jahre alt war, gaben sie mir eine Überlebenschance von 3%. Ich hatte von 14 bis 24 Krebs und in diesen zehn Jahren habe ich ein Bein, einen Lungenflügel und die halbe Leber verloren, aber ich war immer glücklich.” Nicht zuletzt lag das an den Freunden, die ihn in der schwierigen Zeit begleitet haben.

“Live is life”: Ein sehenswerter Sommerfilm

Auch “Live is life” ist eine Hommage an die Freundschaft. Und auch ein an Krebs erkrankter Jugendlicher ist in den Hauptrollen zu sehen. Die Handlung: Rodri (Adrián Baena) kehrt wie jedes Jahr in den Sommerferien von Madrid in seine Heimat Galizien zurück. Sleeps sieht er seine Freunde aus der Kindheit wieder. Doch die fünf Jungen sehen sich von Jahr zu Jahr mehr dem Erwachsenwerden ausgesetzt, einer von ihnen ist inzwischen an Krebs erkrankt.

Wie im “Club der Roten Bänder” steht also auch hier eine Geschichte über eine starke Freundschaft im Mittelpunkt der Handlung. Die Krebserkrankung, über die Espinosa aus eigener Erfahrung zu berichten weiß, ist nicht das Hauptthema des Films, sondern wird nur in kurzen Dialogen immer wieder angesprochen. Das verleiht dem Film gleichzeitig eine sommerliche Leichtigkeit und doch den Hauch des Vergänglichen. Eine Mischung, die den Film sehenswert macht. Und einem einen Retro-Ohrwurm mit “Live is life” von Opus beschert.

Weitere Quelle: “Tele Loisirs”

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