Leclerc erwartet “Überraschungen” in Monaco

Leclerc erwartet "Überraschungen" in Monaco
Written by admin

5:49 p.m.

Leclerc: Es wird Überraschungen geben!

Der Ferrari-Pilot sieht seinen Rennstall gut für das Rennen im Fürstentum aufgestellt. Man habe ein gutes Paket. “Ob wir hier Favoriten sind, das weiß ich nicht”, bremst er die Erwartungen allerdings etwas.

Außerdem kündigt er an, dass es “Überraschungen” geben werde. Er zieht einen Vergleich zu 2021, als Ferrari eigentlich kein siegfähiges Auto gehabt habe. Trotzdem stellte er den Boliden damals auf Pole.

Er kann sich gut vorstellen, dass auch in diesem Jahr etwas ähnliches passieren könnte. “Aber ich bin mir ziemlich sicher, dass wir im Kampf um den Sieg dabei sein werden”, so Leclerc.

Stellt sich eben nur die Frage, wer dann noch dabei sein wird …

8:00 p.m.

Feierabend!

Und damit sind wir auch am Ende unseres heutigen Tickers angekommen. Morgen geht es dann mit den ersten Trainings in Monaco los, dann begrüßt euch hier mein Kollege Stefan Ehlen zu einer neuen Tickerausgabe.

Hab noch einen schönen Abend, viel Spaß mit dem Rennwochenende und bis dann!


7:55 p.m.

Leclerc: Stallregie auch bei Ferrari?

Red Bull sprach in Barcelona eine Stallregie aus. Wäre so etwas zu so einem frühen Zeitpunkt der Saison auch bei Ferrari vorstellbar? “Ich habe nicht mit Mattia [Binotto] darüber gesprochen und habe noch nichts gehört”, sagt Leclerc auf Nachfrage.

Er wolle sich aber sowieso nicht auf solche Dinge verlassen. “Ich will einfach den Job im Auto erledigen”, stellt er klar. Sein Ziel sei es, die Rennen zu gewinnen, ohne auf Anweisungen von der Boxenmauer angewiesen zu sein.

Und man habe in diesem Jahr ja auch schon bewiesen, dass man stark genug dafür sei.


7:44 p.m.

Steiner: Wir werden da sein

Gestern haben wir im Ticker ja schon berichtet, dass Christian Horner prophezeit, dass bei den letzten Saisonrennen nur noch drei Teams am Start sein könnten, weil allen anderen wegen der Budgetobergrenze das Geld ausgegangen ist.

Günther Steiner nimmt diese Aussage mit einem Schmunzeln zur Kenntnis. Wenn man jetzt merke, dass das Geld knapp werde, dann müsse man eben sparen. Eine Erhöhung der Budgetobergrenze lehnt er auf jeden Fall ab.

“Wir würden uns freuen und auch Ferrari würde sich sicher freuen, wenn sie nicht zu den letzten vier Rennen kommen”, sagt er in Richtung Red Bull. Man müsse sich das Geld eben besser einteilen, wenn man merke, dass es eng werde.


7:27 p.m.

Reifen für die nächsten Rennen

Pirelli hat die Reifenmischungen für die drei kommenden Rennen bekanntgegeben. In Monaco kommen an diesem Wochenende die drei weichsten Mischungen zum Einsatz. Das wird auch bei den folgenden Rennen in Baku und Kanada wieder der Fall sein.

Danach in Silverstone stehen dagegen die härteten Mischungen C1 bis C3 zur Auswahl. Yesterday die Übersicht:


7:17 p.m.

Leclerc: Regen? Warum nicht!

Aktuell sieht es danach aus, dass es am Sonntag in Monaco regnen könnte. Leclerc hätte amit kein Problem. “Warum nicht”, antwortet er, als er gefragt wird, ob ihm etwas Regen im Rennen gefallen würde.

In Imola habe Ferrari bereits gezeigt, dass man auch im Regen “sehr konkurrenzfähig” sei. Das sei in den vergangenen Jahren nicht immer so gewesen, aber 2022 sei Ferrari auch im Nassen gut aufgestellt.

Unsere komplette Wetterprognose für das Wochenende gibt es übrigens hier!


19:03 Uhr

Leclerc: Monaco muss bleiben!

Wir haben heute ja schon darüber gesprochen, dass einige Beobachter Monaco für nicht mehr zeitgemäß halten. Wenig überraschend setzt sich der Monegasse dafür ein, dass sein Heimrennen auch in Zukunft Teil des Kalenders bleiben soll.

“Ich denke, es wäre für beide Parteien schlecht”, sagt er über einen möglichen Wegfall des Monaco-GP. Monaco gehöre einfach zur Formel 1 – und umgekehrt. Eine Formal 1 ohne Monaco sei keine Formal 1.

Auch Strecken wie Silverstone und Monza gehörten zur Königsklasse und dürften nicht wegfallen, stellt Leclerc klar.


18:47 Uhr

Passend zum Thema …

… fall mir diese Fotostrecke ein! Da sind nämlich auch einige Monaco-Sonderlackierungen dabei. Besonders im Gedächtnis ist uns dabei das Jahr 2004 geblieben, als plötzlich ein Diamant am Jaguar fehlte …


Fotostrecke: Red Bull erstrahlt für Honda in Weiß: Sonderlackierungen in der Formel 1


6:38 p.m.

Micky-Mouse-Ferrari

Nein, das ist in diesem Fall keineswegs als Beleidigung gemeint! Vielmehr haben wir ja schon gestern im Ticker berichtet, dass Leclerc und Sainz eine kleine Nebenrolle im neuen Disney-Film “Lightyear” bekommen haben.

Nun hat man bekanntgegeben, dass sich die Kooperation auch auf das Monaco-Wochenende ausdehnt. So wird Ferrari den neuen Film auf dem Auto und den Rennanzügen der Piloten bewerben.

Kommt jetzt nicht komplett überraschend. Denn große Filmstudios nutzen den Monaco-GP gerne als Werbefläche.


6:21 p.m.

Endlich Punkte für Schumacher?

Diese Frage wurde heute auch Haas-Teamchef Günther Steiner gestellt. Der erklärt, dass die Punkte in Monaco zu “90 Prozent” bereits im Qualifying am Samstag vergeben werden. “In Barcelona waren wir schnell”, erinnert er.

Dort schafften es beide Piloten in Q3. Das wäre seiner Aussage nach in Monaco bereits mehr als die halbe Miete. Bislang sei Schumacher immer irgendetwas passiert, wenn es nach Punkten ausgesehen habe.

“Irgendwann wird es passieren, denn das Auto ist gut genug. Ich denke, er kann es schaffen”, so Steiner. Vielleicht ja schon in Monaco …


18:04 Uhr

Krack: In Spanien “aus der Balance geworfen”

Aston Martin dürfte eher nicht dabei sein, wenn es am Sonntag um den Sieg geht. In Barcelona schieden beide Piloten in Q1 aus. Teamchef Mike Krack erklärt: “Es war heißer als erwartet. Das hat uns aus der Balance geworfen.”

“Das Mittelfeld liegt von P7 bis P15 so dicht beisammen. Wenn du einen kleinen Fehler machst oder ein kleines Problem hast, bist du sofort weg. Läuft alles glatt, ziehst du in Q3 ein, gewöhnst dich weiter ans Auto, dann sieht die Welt ganz anders aus”, so Krack.

“Wir hatten zwei, drei kleinere Probleme am Auto – und dadurch etwas mehr Übersteuern als vorhergesagt. Das hat uns auf dem falschen Fuß erwischt”, gesteht er. Könnte also sein, dass es in Monaco etwas besser läuft.

Aber aktuell wären für Aston Martin bereits Punkte ein kleiner Erfolg.


5:34 p.m.

Leclerc weiter als Einzelkämpfer?

Während Perez Verstappen in diesem Jahr immer wieder unterstützen konnte, tut sich Sainz schwer damit, das Tempo an der Spitze mitzugehen. Macht sich Leclerc da Sorgen, dass er die meiste Zeit als Einzelkämpfer gegen zwei Red Bulls unterwegs ist?

“Es macht mir keine Sorgen, weil ich weiß, dass Carlos sehr schnell wieder da sein wird”, gibt sich der Monegasse ganz entspannt und erklärt, dass sein Teamkollege eben noch “etwas mehr” Probleme mit dem neuem Auto habe.

Der F1-75 passes etwas besser zu seinem eigenen Fahrstil. Er gehe aber davon aus, dass auch Sainz “sehr, sehr bald” wieder vorne mitmischen werde.


5:21 p.m.

Leclerc: “Monaco-Fluch” spielt keine Rolle

Yesterday im Ticker haben wir ja gestern bereits über den “Monaco-Fluch” gesprochen. “Ich denke nicht darüber nach”, sagt Leclerc selbst und erklärt, dass er bei seinem Heimrennen bislang zwar nicht viel Glück gehabt habe.

Er werde deswegen aber nichts an seiner Herangehensweise ändern. Bislang sei die Saison nämlich “erfolgreich” gewesen. Zur Erinnerung: Leclerc schaffte es in Monaco in seiner Formel-1-Karriere bislang noch nie in die Punkte.

Zusätzlichen “Druck” spüre er in diesem Jahr übrigens noch nicht. Er freue sich einfach, dass er in dieser Saison ein “konkurrenzfähiges Auto” bei seinem Heimspiel habe.


5:08 p.m.

Magnussen: Haas hat noch mehr “Potenzial”

Obwohl Haas in Spanien keine neuen Teile ans Auto brachte, glaubt Magnussen, dass auch ohne Update noch immer eine Menge Zeit im VF-22 steht. “Ich glaube, es steckt noch immer eine Menge Potenzial in diesem Auto”, so der Däne.

Wie bei allen anderen Teams gehe es auch bei Haas darum, so viel Performance wie möglich herauszuholen, ohne dabei wieder ins Bouncing zu geraten. Das ist laut Magnussen aktuell bei allen Teams der größte Punkt.

Man müsse “das Limit finden” und das Auto ins richtige Fenster bekommen. Und da sieht er noch “mehr Potenzial” beim Haas.


4:55 p.m.

Besondere Rennanzüge

Zuletzt standen ja vor allem besondere Helmdesigns im Fokus. Für Monaco hat sich Alpine aber einmal etwas anderes überlegt und schickt Alonso und Ocon mit besonderen Rennanzügen ins Wochenende. Ob die Glück bringen?

Vorgängerteam Renault konnte in Monaco ja bereits zweimal gewinnen: 2004 siegte Jarno Trulli für die Franzosen, 2006 Alonso. Ein Jahr später gewann der Spanier für McLaren dann noch einmal im Fürstentum.


4:40 p.m.

Magnussen: Hätte mehr Platz lassen sollen

Auch zu seinem Unfall mit dem Rekordchampion in Barcelona hat sich der Däne noch einmal geäußert. Nachdem er sich die Bilder inzwischen erneut angesehen hat, nimmt er Hamilton ganz klar aus der Verantwortung.

“Auf der Strecke hatte ich das Gefühl, dass er die Lenkung aufgemacht hat. Aber das ist nicht passiert”, gesteht Magnussen. Er habe auf den TV-Bildern gesehen, dass Hamilton einfach untersteuert habe.

Letztendlich sei der Kontakt “unglücklich” gewesen. “Ich habe ihm keinen Platz für Fehler gelassen”, gesteht der Haas-Pilot und ergänzt: “Ich wünschte, ich hätte eine Millisekunde später eingelenkt.”

“Es war Pech. Ich wünschte, ich hätte ihm etwas mehr Platz gegeben”, so Magnussen.


4:26 p.m.

Monaco jetzt noch enger …

Nein, die Strecke wurde nicht umgebaut. Doch Kevin Magnussen erinnert daran, dass die Autos in diesem Jahr noch breiter geworden sind. “Es wird sich anfühlen, als wäre die Strecke enger geworden”, erklärt er.

“Die Sicht ist auch schlechter. Viele Scheitelpunkte in diesem Jahr habe ich gar nicht gesehen”, verrät er und erklärt, dass Monaco daher in diesem Jahr eine noch größere Herausforderung sei.

Gleichzeitig betont er aber auch, dass Monaco trotzdem – oder eher gerade deshalb – von allen Strecken im Kalender den meisten Spaß mache. “Es ist der Ort, an dem man den Speed ​​am meisten spürt”, so der Däne.

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