Hyperschallflüge könnten dereinst die Zivilluftfahrt revolutionieren

Hyperschallflüge könnten dereinst die Zivilluftfahrt revolutionieren
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Der Air-France-Flug 4590 hat sich bei Aviatik-Fans ins Gedächtnis eingebrannt: Am 25. Juli 2000 verunglückt eine vollbesetzte Concorde kurz nach dem Start am Flughafen Paris-Charles-de-Gaulle. Alle 109 Insassen sterben bei einer der grössten Katastrophen der jüngeren Geschichte der Luftfahrt. Das Drama bedeutet gleichzeitig das Ende der Concorde: Offiziell ab dem Jahr 1976 beförderte dieser “Meilenstein der Luftfahrttechnik” als erstes Überschall-Passagierflugzeug der Welt die gut betuchte Kundschaft in rekordverdächtigen dreieinhalb Stunden Paris von den beiden europäischen New York.

Doch trotz Rekordgeschwindigkeiten von maximal Mach 2.23 (2405 km/h), was mehr als zweifacher Schallgeschwindigkeit entspricht, war der schon beim Startvorgang ultralaute Hightech-Jet von Anfang an umstritten: One-Way-Tickets waren mit Preisen von rund 6300 Franken horrend teuer, der Treibstoffverbrauch mit rund 25’000 Liter Kerosin pro Stunde immens und so fast jeder Flug für die Fluggesellschaften Air France und British Airways ein Verlustgeschäft. Am 26. November 2003 hob die Concorde am Flughafen London-Heathrow zum letzten Mal ab.

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