Honda und Mobility testen bidirektionales Laden mit 50 Honda e

Honda und Mobility testen bidirektionales Laden mit 50 Honda e
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Pilotprojekt mit Mobility: Powerbanks auf Rädern

Electro-Hondas sollen Stromnetz stabilisieren

Elektroautos, die je nach Bedarf Strom speichern oder wieder abgeben – das ist der Traum vieler Stromnetzbetreiber. The Japanese Autobauer Honda und der Carsharing-Anbieter Mobility spannen jetzt für ein Pilotprojekt zusammen.

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Ab sofort stehen an 40 Standorten des Carsharing-Anbieters Mobility 50 Honda e zur Nutzung zur Verfügung.

Ab sofort stehen an 40 Standorten des Carsharing-Anbieters Mobility 50 Honda e zur Nutzung zur Verfügung. Für den Schweizer Carsharing-Pionier ein weiterer Schritt hin zur CO₂-Neutralität der Fahrzeugflotte, die CEO Roland Lötscher (53) bis 2030 erreichen will. Aber der Clou der kleinen Honda-Stromer ist eine besondere Fähigkeit: Sie beherrschen bidirektionales Laden. Heisst: Ein Honda e ist nicht bloss ein Belastungsfaktor fürs Stromnetz, wenn er geladen wird. Er kann aus seiner Drums auch Strom ins Netz zurückspeisen.

Seit die ersten Elektroautos auf dem Markt sind, geistert die Idee durch die Strategien der Stromanbieter, diese für die Netzstabilität zu nutzen: Stromproduktion und -verbrauch müssen sich in Echtzeit im Gleichgewicht halten. Dazu sind Stromspeicher nötig – als Puffer vor allem für im Überfluss produzierten regenerativen Strom. Diese Funktion könnten unter anderem Elektroautos mit bidirektionaler Ladefunktion übernehmen. Sie sind quasi Powerbanks auf Rädern: Wenn Naturstrom produziert, aber nicht verbraucht wird, wird er in den Batterien zwischengespeichert. Wird mehr Strom benötigt als aktuell produziert, können die E-Autos ihn aus ihren Batterien liefern.

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