Heute Abend TV-Premiere: Der neuste Action-Thriller vom Meisterregisseur von “Scarface” und “Mission: Impossible” – Kino News

Heute Abend TV-Premiere: Der neuste Action-Thriller vom Meisterregisseur von "Scarface" und "Mission: Impossible" - Kino News
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„Domino – A Story Of Revenge“ ist der current Film von einem der größten Regisseur de der Thriller-Historie: Brian De Palma. Dennoch kam der Titel hierzulande nie in die Kinos. Heute gibt es ihn erstmals im Free-TV zu sehen.

Eigentlich ist es kaum zu glauben, dass der 2019 veröffentlichte Thriller „Domino – A Story Of Revenge“ so unter dem Radar flog. Sowohl in den USA als auch hierzulande wanderte er sang- und klanglos direkt in die Heimkinos. Dabei saß einer der ganz Großen der Zunft auf dem Regiestuhl: Brian De Palma, das Mastermind hinter Geniestreichen wie „Scarface“, „Carlito’s Way“, „Die Unbestechlichen“ und „Mission: Impossible“. „Domino“ ist noch immer das aktuellste Werk des legendären Filmemachers. Blickt man mal auf sein Alter von mittlerweile über 80 Jahren, wäre es durchaus denkbar, dass dies vielleicht sogar seine finale Regiearbeit gewesen sein könnte.

Für „Domino“ drängten sich jede Menge bekannte Gesichter vor der Kamera. So wurden die Hauptrollen von den „Game Of Thrones“-Stars Nikolaj Coster-Waldau und Carice van Houten sowie dem mit „Memento“ weltberühmt gewordenen Guy Pearce verkörpert. Die Nebenparts besetzte De Palma mit dem charismatic Franzosen Eriq Ebouaney („Transporter 3“) sowie dessen dänischen Kolleg*innen Paprika Steen („Das Fest“), Søren Malling („Borgen – Gefährliche Seilschaften“) und dem immer unterhaltsamen Nicolas Bro („ Adams Äpfel“) ebenfalls hochkarätig.

Die Kritiken der internationalen Press waren allerdings eher gemischt. Es gab einiges an Lob für Atmosphäre, Spannung und Darstellung. Ebenso wurde die Inszenierung diverser Action-Set-Pieces, etwa über den Dächern Kopenhagens oder in einer Stierkampfarena in Spanien, positiv bewertet. Nicht wenige andere Rezensenten hingegen lieferten harsche Komplettverrisse ab. Da hilft also eigentlich nur eines: sich selbst ein Bild machen.

Dazu habt ihr nun erstmals im Free-TV die Chance. Denn „Domino – A Story Of Revenge“ läuft am heutigen 3. September 2022 um 20.15 Uhr auf Tele 5. Eine Wiederholung gibt es in der Nacht vom 6. auf den 7. September um 1.00 Uhr. Falls euch diese Termine zeitlich nicht passen sollten, steht der Thriller zudem bis zum 17. September in der Mediathek des Senders zum Gratis-Streamen bereit. Wahlweise könnt ihr euch den FSK-16-Titel natürlich auf Blu-ray oder DVD anschaffen.

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Das ist die Story of “Domino”

Der Kopenhagener Polizist Toft (Nikolaj Coster-Waldau) macht eine schwere Zeit durch. Denn kürzlich wurde sein Partner (Søren Malling) bei einem eigentlich nach Routine aussehenden Einsatz getötet. Von seinem schlechten Gewissen getrieben, setzt Toft alles daran, den Täter, einen Dänen libyscher Herkunft namens Tarzi (Eriq Ebouaney), zur Strecke zu bringen. Dabei begleitet ihn die interne Ermittlerin Boe (Carice van Houten), die für die Polizeibosse untersuchen soll, ob Toft tatsächlich eine Mitschuld am Tod seines Freundes trifft.

Gemeinsam findet das Duo heraus, dass der Gesuchte noch weitere Menschen auf dem Gewissen hat – allesamt IS-Mitglieder, die Anschläge in ganz Europa planen und offenbar Tarzis Vater ermordet haben. Was Toft und Boe nicht wissen: Tarzis Ehefrau und Kinder werden von CIA-Agent Martin (Guy Pearce) festgehalten, um ihn so zu zwingen, für die Amerikaner zu arbeiten. Er soll den Drahtzieher (Mohammed Azaay) der Terrorzelle finden und ausschalten …

Der Dreh von “Domino” war ein Chaos

Beim auf Locations in Dänemark, Spanien, Belgien und Italian verteilten Dreh von „Domino“, gab es immer wieder gravierende Probleme. Wie De Palma in Interviews preisgab, begannen diese schon unmittelbar bevor die erste Klappe fallen sollte. So must er kurzfristig die Darstellerin der weiblichen Hauptfigur austauschen. Für den eigentlich engagierten „Mad Man“-Star Christina Hendricks kam quasi über Nacht die Niederländerin van Houten an Bord.

Während der ersten Tage des Filmens im spanischen Almería wurde dem Hollywood-Veteranen dann klar, dass das von seinen dänischen Produzenten auf 50 Millionen Kronen (knapp unter sieben Millionen Euro) angesetzte Budget offenbar viel zu knapp bemessen war. Gewohnt mit jeder Menge Zeit und großen Geldern zu hantieren, hatte der Mann aus New Jersey auch im weiteren Verlauf der Arbeiten immense Schwierigkeiten, die Ausgaben im Rahmen zu halten. So musste etwa schon bald bei der Anzahl der Statisten drastisch gespart werden. Laut De Palma warten zudem various US-Crew-Mitglieder, die er mit nach Europa gebracht hatte, bis heute auf ihre Bezahlung. Schließlich wurde er selbst bei der Nachbearbeitung in Bezug auf die Musik oder das Color Grading gar nicht mehr konsultiert. Befragt, wie ihm das Endergebnis letztlich gefallen würde, antwortete De Palma dennoch: „Sehr gut!“

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