Hausbesitzer zahlt noch 70 Franken Strom

Hausbesitzer zahlt noch 70 Franken Strom
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Andreas Streit kann sein ganzes Zuhause in Niederweningen ZH dank seinem Solardach betreiben.

Text: Dorothea Vollenweider, Image: Philippe Rossier

Die Strompreise werden immer teurer, Benzin und Diesel an Zapfsäulen sind es sowieso schon. Andreas Streit (66) kann das equal breast. Denn ihn betreffen diese Preiserhöhungen nicht mehr. Der pensionierte Maschineningenieur bezieht ausschliesslich günstigen Strom vom eigenen Dach. Und fährt damit auch Auto.

Streit lebt zusammen mit seiner Frau in Niederweningen ZH. Auf dem Dach ihres Einfamilienhauses hat das Ehepaar eine Solaranlage, mit der es den gesamten Energiebedarf des Hauses decken kann. “Mein Ziel ist es, unabhängig zu sein”, sagt Streit, als er Blick bei sich zu Hause empfängt.

Solarstrom for Haus und Auto

Auch auf russisches Gas oder Heizöl ist Streit nicht angewiesen. Denn neben der Solaranlage hat er bereits seit 35 Jahren eine Wärmepumpe im Garten, die das Haus im Winter heizt. Den Strom dafür bezieht er ebenfalls vom Dach. Nicht nur das: Streit lädt damit auch sein E-Auto auf, ein Nissan Leaf e+. Mit dem Auto fährt er aktuell 100 Kilometer für rund 1.50 Franken.

Der Pensionär kaufte das Auto im Juni 2022 aber nicht nur deshalb. Für Streit ist das Elektroauto mehr als ein Fortbewegungsmittel. “Ich kann es nicht nur fahren, ich kann es auch als Zwischenspeicher für den Strom vom Dach nutzen”, sagt er.

Seine Autobatterie speichert den günstigen Strom der Solaranlage zwischen. Streit kann den Strom so auch dann beziehen, wenn die Solaranlage nichts liefert – beispielsweise nachts.

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