Habt ihr auch mehr von Phase 4 vom Marvel Cinematic Universe erwartet?

Habt ihr auch mehr von Phase 4 vom Marvel Cinematic Universe erwartet?
Written by admin

Es gibt Projekte im Film- und Serien-Bereich, die wie ein strahlender Leuchtturm aus den restlichen Werken herausragen, weil sie Geschichten, die viele Fans lange für unverfilmbar gehalten haben, mit einer Qualität erzählen, die selbst nach Jahren noch ihresgleichen sucht. Die “Herr der Ringe”-Trilogie von Peter Jackson gehört für mich ganz klar zu diesen Leuchttürmen, genauso Game of Thrones im Serien-Bereich oder aber auch das Marvel Cinematic Universe.

Wie schwer es ist, diese enorm hohe Qualität immer wieder abzuliefern, zeigen die Leuchttürme selbst eindrucksvoll. Die Hobbit-Filme konnten ein paar Jahre später die Qualität der ersten Trilogie nicht annähernd erreichen, obwohl erneut Jackson für die Regie, Produktion und das Drehbuch verantwortlich zeichnete. Die Fantasy-Serie von David Benioff und DB Weiss wird wiederum immer darunter leiden, dass sich die Verantwortlichen für das Finale der Geschichte(n) am Ende nicht mehr so ​​viel Zeit genommen haben, wie es noch in den ersten sechs Staffeln der Fall war.

The Marvel Cinematic Universe

Beim Marvel Cinematic Universe standen die Vorzeichen indes ganz anders als bei GoT. Als es 2008 mit Iron Man losging, sprach noch niemand von einem ganzen Universum aus unzähligen Filmen und Serien. Stattdessen betrachtete ich jeden Film einzeln: Die Iron-Man-Filme waren dank Robert Downey Jr. super unterhaltsam. Der unglaubliche Hulk, Thor und Captain America: The First Avenger fand ich dagegen “nur” okay. Richtig los ging es mit dem MCU erst mit Marvel’s The Avengers. Ein Ausrufezeichen, das unfassbar viel Spaß machte und das den Weg für die kommenden beiden Phasen bereiten sollte.

Diese Phasen bestanden dann aus insgesamt 17 Filmen (!), die Marvel innerhalb von nur sechs Jahren und zwei Monaten in die Kinos bringen sollte. Von der Tonalität her gab es dabei immer wieder Produktionen, die für frischen Wind sorgten. Waren die Avengers-Filme für die fette Superlative-Blockbuster-Action zuständig (und dafür, die vielen verschiedenen Handlungsstränge zu verbinden), sorgten die Guardians of the Galaxy für gute Laune, Ant-Man für kleine, aber feine Action-Momente und Black Panther für afrikanische Exotik.






Thanos war ein fantastischer Bösewicht. Das hat die dritte Phase vom MCU extrem aufgewertet.

What: Marvel




Am Ende von Phase 3 gelang Kevin Feige und den Russo-Brüdern mit Avengers: Infinity War sowie Avengers: Endgame sicherlich nicht perfekt waren). Wie schrieb ich damals in meiner Kritik zu Endgame?

“Ein derart ambitioniertes Projekt mit so vielen miteinander verwobenen Filmen und Figuren, das gab es noch nie. die verschiedenen Handlungsstränge unter einen Hut zu bekommen und sie in diesen 182 Minuten münden zu lassen. Ganz großes Kino, Marvel!”

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