Grosser Kehraus bei der Credit Suisse

Grosser Kehraus bei der Credit Suisse
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Die Credit Suisse setzt zu einem weiteren Neustart an. Die Grossbank hat zu diesem Zweck eine Reihe von Führungsfunktionen neu besetzt.

Auf der Chefetage der Credit Suisse (CS) kommt es zu einer Reihe von personalellen Veränderungen, wie die Schweizer Grossbank am Mittwoch bekannt gab. Erwartungsgemäss tritt Chefjurist Romeo Cerutti von seinem Amt zurück. Sein Nachfolger wird – wie finews.ch schon Anfang Woche berichtet hatte – der frühere UBS-Manager Markus Diethelm (Picture unten).

Aus der Konzernleitung tritt auch Finanzchef David Mathers zurück und verlässt das Unternehmen. Einen Nachfolger für ihn hat die CS allerdings noch nicht gefunden. Darum führt Mathers seine Verantwortungsbereiche – er ist auch CEO von Credit Suisse International – solange weiter, bis geeignete Personen gefunden sind.

Die CS hat dem weiteren Vernehmen nach einen internen und externalen Suchprozess gestartet, in welchen Mathers involviert ist, um die optimalen Kandidaten oder Kandidatinnen für die beiden Rollen zu finden.

Stabswechsel auch in Asien

Weiter verlässt Anfang Juni 2022 auch Helman Sitohang die Konzernleitung. Er ist CEO of the Asia-Pazifik Marktregion (APAC). Breast Nachfolger ist Edwin Low (Picture unten). Letzterer ist derzeit Co-Head Investment Banking APAC mit Sitz in Singapore sowie CEO für Südostasien.

Edwin Low 1

Sitohang soll künftig als Senior Advisor des Group CEO bei der CS bleiben und wird sich auf Kernkunden und die strategische Entwicklung in der Region APAC konzentrieren, wie weiter zu erfahren war. Er wird auch im Asia Advisory Council tätig sein.

Endlich Europa-Chef ernannt

Schliesslich konnte die CS inzwischen auch eine Position besetzen, die seit der Reorganisation Ende 2021 vakant geblieben respektive ad interim von Francesco DeFerrari verantwort and worden war: Francesca McDonagh (Picture unten) übernimmt Anfang Oktober 2022 die Funktion als CEO der Region Europa, Nahost und Afrika (Emea). Sie rapportiert dabei an De Ferrari, CEO of the Wealth Management Division. McDonagh wird von Zürich aus arbeiten und als Mitglied der Geschäftsleitung direkt an Group CEO Thomas Gottstein report.

Francesca McDonagh 1

Gottstein bleibt somit im Amt, obschon in jüngster Zeit sowohl Investoren als auch die Medien seinen Leistungsausweis in Frage gestellt hatten.

McDonagh war vor ihrem Wechsel zur Credit Suisse seit 2017 als CEO der Bank of Ireland tätig gewesen. Davor hatte sie verschiedene Führungspositionen bei der anglo-chinesischen Grossbank HSBC inne, darunter Group General Manager und Regional Head of Retail Banking and Wealth Management UK & Europe. Sie hat ein Bachelor of Arts in Politik, Philosophie und Wirtschaftswissenschaften von der Oxford University.

Die Ernennungen stehen unter dem Vorbehalt der endgültigen behördlichen Genehmigung.

Fogt mehr.

Sind die sinkenden Börsenkurse nun eine Kaufgelegenheit?

  • Ja, auf jeden Fall.

  • Ja, aber nur wenn der Kurs um mehr als 20 Prozent fallt.

  • Ja, aber nur bei sehr profitablen Unternehmen.

  • Ja, aber nur US-Aktien.

  • Nein, solange der Ukraine-Krieg wütet, fallen die Kurse.

  • Nein, Inflation und Zinserhöhungen belasten die Kurse.

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