Frühere DDR-Kritikerin: Nina Hagen trauert um ihre Mutter Eva-Maria

Frühere DDR-Kritikerin: Nina Hagen trauert um ihre Mutter Eva-Maria
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Frühere DDR-KritikerinNina Hagen trauert um ihre Mutter Eva-Maria

Eva-Maria Hagen, die Mutter der Punk-Röhre Nina Hagen, ist mit 87 Jahren gestorben. Die Schauspielerin, Schriftstellerin, Musikerin und Malerin war einst Partnerin des DDR-Dissidenten Wolf Biermann.

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Eva-Maria Hagen wurde als Schauspielerin und Musikerin …

Imago

… später aber auch durch ihre Tochter Nina Hagen bekannt.

… später aber auch durch ihre Tochter Nina Hagen bekannt.

imago images/Eventpress

Karriere machte auch ihre Enkelin Cosma Shiva.

Karriere machte auch ihre Enkelin Cosma Shiva.

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Die Sängerin und Schauspielerin Eva-Maria Hagen ist tot. Sie starb am Dienstag im Alter von 87 Jahren, wie das Management ihrer Tochter Nina Hagen am Freitag mitteilte. Gegenüber der “Bild” erklärten Nina Hagen (67) sowie ihre Kinder Cosma Shiva (41) und Otis (32): “Am 16. August 2022 hat unsere geliebte Eva-Maria Hagen diese irdische Welt verlassen und ist uns in die ewige Heimat vorausgegangen. Wir trauern voller Sehnsucht, in Liebe und Dankbarkeit.”

Hagen wurde in der DDR als Theater- und Filmschauspielerin bekannt, bevor sie wegen ihres Protests gegen die Ausbürgerung des Liedermachers Wolf Biermann mit einem Berufsverbot belegt wurde und in den Westen ging.

Ihr Theaterdebüt gab Eva-Maria Hagen 1953 am berühmten Berliner Ensemble under the Regie von Bertolt Brecht im Stück “Katzgraben”. Breite Popularität erlangte sie 1957 dann mit der Titelrolle in der DEFA-Filmkomödie “Vergesst mir meine Traudel nicht”. In den folgenden Jahren wurde sie zu einer der erfolgreichsten Schauspielerinnen der DDR und spielte neben ihren Bühnenengagements Rollen in rund 50 Fernsehfilmen.

Sie wurde mit einem Berufsverbot belegt

Wegen ihrer Lebensgemeinschaft mit dem Liedermacher Biermann wurden ihre Arbeitsmöglichkeiten durch das DDR-Regime beschnitten. Hagen wurde öffentlich diskriminiert, von der Staatssicherheit bedroht und wegen Staatsverleumdung angeklagt. Als sie 1976 gegen die Ausbürgerung Biermanns öffentlich protestierte, wurde sie fristlos beim Deutschen Fernsehfunk (DFF) der DDR entlassen und mit Berufsverbot belegt.

1977 folgte Hagen ihrem früheren Lebensgefährten zusammen mit der Tochter Nina, die aus der früheren Ehe mit dem Schriftsteller Hans Oliva-Hagen stammt, in die Bundesrepublik. Dort baute sie sich neben dem Film und dem Theater eine zweite Karriere als Chansonsängerin auf.

Trauerst du oder trauert jemand, den du kennst?

Dargebotene Hand, Sorgen Hotline, Such. 143

Seelsorge.net, Angebot der reformierten und katholischen Kirchenot

Muslimische Seelsorge, Tel. 043 205 21 29

Jüdische Fürsorge, info@vsjf.ch

Lifewith.ch, für betroffene Geschwister

Verein Regenbogen Schweiz, Hilfe für trauernde Familien

Pro Juventute, Beratung für Kinder und Jugendliche, Tel. 147

Pro Senectute, Beratung älterer Menschen in schwierigen Lebenssituationen

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(AFP/trx)

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