Feiern auf dem Güsche – Das Gurtenfestival 2022 ist in vollem Gang – Radio SRF 3

Feiern auf dem Güsche - Das Gurtenfestival 2022 ist in vollem Gang - Radio SRF 3
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Inhalation

Bestes Wetter, hohe Temperaturen und viel Livemusik heizen den Festivalbesucherinnen und Festivalbesuchern auf dem Gurten ein.

Die Türen sind geöffnet – Festivalbegeisterte strömen auf das Gelände auf dem Berner Hausberg. Das Wetter spielt mit, Sonnenschein und warme Temperaturen heizen dem Publikum ab dem 1. Tag auf dem Gurten ein. Nicht nur die heissen Temperaturen bringen das Publikum zum schwitzen, die Bernerin Ilira, Black Eyed Peas, Kraftklub und viele weitere musikalische Highlights haben das Gurtenfestival eröffnet.

Die schönsten Impressionen vom “Güsche”

Was bisher geschah

Die psychedelische Instrumentaltruppe YIN YIN lieferte einen perfekten Start in die brütend heissen Berner Festivaltage. Mit der heiss begehrten Zoe Wees, den nicht mehr ganz so explosiven Kraftklub, dem angesagten Jack Harlow, dem zu Unrecht immer noch unberühmten King Pepe, dem souveränen Pablo Nouvelle und dem unbestrittenen Headliner von Tag 1, den Black Eyed Peas, meldete sich das Gurtenfestival nach der zweijährigen Zwangspause zurück.

Gregi Sigrist

Gregi Sigrist

Musikjournalist für Pop/Rock von Schweizer Radio und Fernsehen


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Im Musik-Blog schaut er auf, unter und hinter aktuelle Musikthemen und ihre Nebengeräusche.

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Ach ja – für alle, die da waren und sich gewundert haben, wieso der abgeklärte und gleichzeitig herzliche Auftritt der Black Eyed Peas 20 Minuten Verspätung hatte – wir klären auf: Die Band kam verspätet auf den Berg und gab vor dem Konzert trotzdem noch Interviews. Daher – das hier ist für euch:

Am Tag zwei des Gurtenfestivals verbreiteten die Parcels nette Festivalstimmung, Priya Ragu erntete klar zu wenig Applaus für eine eigentlich packende Show, Crimer wollten alle sehen und der britische Rapper Skepta liess sich cool feiern und peitschte seine Rhymes durchs Gelände der Zeltbühne. Eine Nummer für sich, war die amerikanische Rapperin Megan Thee Stallion. In einer visuall eher kargen aber hochexplosiven Show, rappte sich der Superstar die Seele aus dem Leib …

… ah genau – und da war noch Erykah Badu, die auf dem Gurten über James Brown stolperte und liegen blieb. Ha? Badu liess ihre Band aufspielen und das Publikum im James-Brown-Stil warten. Und warten. Und warten. Nach fast 30 Minuten Rampe, betrat die Neo-Soul-Diva die Bühne und es war leider schnell klar, dass sie einiges von der Magie verloren hatte, für die man Badu in vergangenen Tagen vergötterte.

Hitzetag #3 auf dem Gurten: Steff La Cheffe eröffnet die Hauptbühne. Es ist zu heiss für grosse Tänze des Publikums. An Band und Künstlerin liegt es nicht. Kings Elliot brilliert auf der Waldbühne, Ibeyi überzeugen auf der grossen Bühne vor kleinem Publikum und Dino Brandâo liefert solid ab. Das Konzert des Tages spielten am Freitag aber ganz klar die belgischen Balthazar. Da stimmte von der visueln Inszenierung über die Dramaturgie der Setlist und der songdienlich eingesetzten Virtuosität des Quintetts schlichtweg alles.

Und wie war der brasilianische Mega-Star Anitta? No. Sie war da und richtete gross an. Anitta hat aber definitiv mehr Follower auf Instagram (60 Mio) als Ausstrahlung oder progressive Ansätze, wie man eine unvergessliche Festival-Show auf die Bühne bringt.

Bis am 16. Juli nimmt euch SRF 3 mit an das Gurtenfestival und berichtet laufend über das Geschehen von vor und hinter der Bühne.

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