Elon Musk mit Twitter im Gespräch: Neue News zum Milliarden-Deal

Will Twitter übernehmen: Elon Musk.
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Vor rund zehn Tagen hat Tesla-Chef Elon Musk angekündigt, 43 Milliarden Dollar für die Übernahme des Kurznachrichtendiensts Twitter zu bieten. Gemäss US-Medienberichten könnten die Einzelheiten des Deals noch diese Woche ausgehandelt werden.

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Will Twitter übernehmen: Elon Musk.

AFP

Laut US-Medienberichten steht Twitter dem Übernahme-Angebot des Tech-Billiardärs Elon Musk nicht mehr so ​​ablehnend gegenüber wie am Anfang.

Laut US-Medienberichten steht Twitter dem Übernahme-Angebot des Tech-Billiardärs Elon Musk nicht mehr so ​​ablehnend gegenüber wie am Anfang.

REUTERS

Gemäss «Wall Street Journal» verhandeln die Seiten und könnten einen Deal noch in dieser Woche festzurren.

Gemäss «Wall Street Journal» verhandeln die Seiten und könnten einen Deal noch in dieser Woche festzurren.

Getty Images

  • Musk bekundete vor rund zehn Tagen die Absicht, Twitter übernehmen zu wollen – für rund 43 Milliarden Dollar.

  • Nun soll Twitter offener für Musks Übernahme sein.

  • Gemäss «Wall Street Journal» könnte der Deal noch diese Woche ausgehandelt werden.

Twitter steht laut US-Medienberichten dem Übernahme-Angebot des Tech-Billiardärs Elon Musk nicht mehr so ​​ablehnend gegenüber wie am Anfang. Das “Wall Street Journal” berichtete in der Nacht zum Montag, die Seiten verhandelten und könnten einen Deal noch in dieser Woche festzurren. Auch der Finanzdienst “Bloomberg” schrieb, dass Twitter offener für Musks Plan geworden sei, seit dieser vergangene Woche Finanzierungszusagen in Höhe von 46.5 Milliarden Dollar (rund 44.5 Milliarden Franken) präsentierte.

Musk möchte Redefreiheit auf Twitter sicherstellen

Musk bekundete vor rund zehn Tagen die Absicht, Twitter übernehmen zu wollen – und erklärte dies mit angeblichen Einschränkungen der Redefreiheit bei dem Kurznachrichtendienst, die er abstellen wolle. Der Verwaltungsrat des Online-Dienstes führte daraufhin eine Gegenmassnahme ein, bei der andere Aktionäre günstiger Anteile hinzukaufen können, sobald die Beteiligung eines Angreifers wie Musk 15 Prozent überschreitet. Zugleich liess Twitter aber generell die Tür für einen Deal offen. Musk kaufte sich in den vergangenen Monaten bereits einen Anteil von gut neun Prozent zusammen.

Nach dem Treffen am Sonntag machten die Seiten Fortschritte, müssten aber noch einige Differenzen ausbügeln, schrieb das “Wall Street Journal” unter Berufung auf informierte Personen. Es sei nach wie vor nicht sicher, dass ein Deal zustande komme, hiess es. Twitter verwies bisher offiziell nur auf die Ankündigung, dass man Musks Angebot im Interesse aller Aktionäre prüfen werde.

Aktie fiel unter Angebot

Musk hatte mehrfach betont, dass er den gebotenen Preis von 54.20 Dollar je Aktie nicht erhöhen werde. Das würde Twitter mit rund 43 Milliarden Dollar bewerten. Anleger zeigten sich bisher skeptisch, dass Musk sein Ziel erreichen wird: Die Aktie schloss am Freitag bei knapp 49 Dollar und damit deutlich unter seinem Angebot.

Musk presents Zusagen für Kredite über gut 25 Milliarden Dollar und will darüber hinaus Aktien im Wert von rund 21 Milliarden Dollar einbringen. Tesla-Chef Musk ist der mit Abstand reichste Mensch der Welt. Sein Vermögen besteht aber fast ausschliesslich aus Aktien des Elektroauto-Herstellers Tesla und seiner Weltraumfirma SpaceX, so dass er für einen Twitter-Kauf auch zu Krediten greifen müsste.

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(CCA/ber)

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