Elektrostudie: Skoda will sich mit einem Siebensitzer für die Zukunft rüsten

Elektrostudie: Skoda will sich mit einem Siebensitzer für die Zukunft rüsten
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Skoda will künftig wachsen – auch bei der Fahrzeuggrösse. Wie das aussehen könnte, zeigt die Studie Vision 7S.

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ElectrostudieSkoda will sich mit einem Siebensitzer für die Zukunft rüsten

Die tschechische VW-Tochter will weiterwachsen. Wie das aussehen könnte, zeigt die Studie Vision 7S.

Viel kann Skoda in der Vergangenheit nicht falsch gemacht haben: Die Verkaufszahlen sind nach wie vor gut, der Marktanteil liegt bei sechs Prozent, die Tschechen haben in der Schweiz Platz vier unter allen Herstellern fest im Griff. Doch die VW-Tochter will raus aus der Komfortzone und plant einen radikalen Schnitt: Skoda will das Design seiner Modelle sukzessive neu ausrichten und deutlich nachschärfen.

Alles ist darauf ausgerichtet, den Herausforderungen der Elektromobilität zu begegnen. In die Transformation investert Skoda in den nächsten fünf Jahren 5.6 Milliarden Euro. Bis 2026 will die VW-Tochter drei weitere rein elektrische Modelle auf den Markt bringen: 2024 kommt der elektrische Karoq, ein Jahr später der Nachfolger des Citigo E und ab 2026 ein großer Siebensitzer.

For the Outdoor-Lifestyle

Einen ersten Ausblick auf diesen sowie auf das neue Design gibt nun die Studie Vision 7S. Der SUV ist mit knapp über fünf Metern noch einmal rund 35 Zentimeter länger als der schon stattliche Enyaq und soll Skodas künftiges Flaggschiff werden. Die Linien des SUVs sind klar gezeichnet, an den Seiten flächig und ziemlich modern. Dazu passt die komplett neu interpretierte Frontpartie mit geschlossenem “Kühlergrill” sowie in zwei Reihen übereinander angeordneten Scheinwerfern samt dünnem Tagfahrlichtstreifen.

Dass Skoda noch mehr auf die Lebenswelt der Outdoor-Aktivitäten abzielen möchte, verdeutlicht der neue Stossfänger mit seinen sieben vertikal angeordneten Lufteinlässen, der Mittlere in knalligem Orange. Darunter trägt der Vision 7S einen angedeuteten Unterfahrschutz aus Aluminium. Die grossen 22 Zoll-Räder sowie das “luftige” Dach (Aero-Roof-Line genannt) zeigen, wo die Designreise hingeht.

Das neue Selbstbewusstsein der Marke trägt der knapp fünf Meter lange Vision 7S für jeden sichtbar zur Schau.

Das neue Selbstbewusstsein der Marke trägt der knapp fünf Meter lange Vision 7S für jeden sichtbar zur Schau.

Skoda

Der Innenraum empfängt seine Passagiere mit einem neuen Raumkonzept.  Neben einem Fahrgibt es auch einen Relax-Modus.

Der Innenraum empfängt seine Passagiere mit einem neuen Raumkonzept. Neben einem Fahrgibt es auch einen Relax-Modus.

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Die Linien des SUVs sind klar gezeichnet, eher reduziert, an den Seiten flächig und ziemlich modern.

Die Linien des SUVs sind klar gezeichnet, eher reduziert, an den Seiten flächig und ziemlich modern.

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Auch innen wagt Skoda in Zukunft mehr. Die Materialien sind weitgehend nachhaltig, das ist heute Pflichtprogramm. Verteilt auf drei Sitzreihen können bis zu sieben Personen mitfahren. In Reihe eins und zwei trennt eine hohe Mittelkonsole die Reisetruppe. Clever: Auf der Mittelschiene lässt sich eine Babyschale montieren. Vorne dominiert ein riesiges Tablet.

Fahren und Relaxen

Die Studie bietet zwei Modi bereit: Fahren und Relaxen. Im Fahrbetrieb ist alles optimal ausgerichtet, Fahrer und Beifahrer blicken jeweils auf ein eigenes Display. In Pausen oder beim Laden lädt der Relax-Modus zu einem kleinen Nickerchen ein. Das Lenkrad und die Instrumententafel surren dann nach vorne, die Sitze der ersten beiden Reihen nach hinten in eine entspanntere Position. Eine Vision, die sich ziemlich gemütlich anhört.

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