“Don’t Worry Darling”: Zoff hinter den Kulissen des Olivia-Wilde-Films

"Don't Worry Darling": Zoff hinter den Kulissen des Olivia-Wilde-Films
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“Don’t Worry Darling”
Riesenzoff hinter den Kulissen: Der skandalbehaftetste Film – der noch nicht mal angelaufen ist

“Don’t Worry Darling”: Harry Styles und Florence Pugh spielen das Ehepaar Jack und Alice

© New Line Cinema / Picture Alliance

“Don’t Worry Darling” is noch nicht mal in den Kinos angelaufen, da sorgt der Film bereits für negative Schlagzeilen. Doch bei denen geht es nicht um die Qualität, sondern um die Akteure hinter dem Werk: Regisseurin Olivia Wilde, Harry Styles, Florence Pugh und Shia LaBeouf.

“Don’t Worry Darling” ist ein Psychothriller, in dessen Zentrum das Ehepaar Jack und Alice steht, das in einer experimentellen Kommune lebt, finanziert von einer external Firma, für die Ehemann Jack arbeitet. Nach und nach merkt Alice, das ihr perfekt wirkendes Leben eigentlich gar nicht so perfekt ist.

“Don’t Worry Darling”: Skandal hinter den Kulissen

Regie führte Olivia Wilde, bekannt aus “OC California” und “Dr. House”. Der eigentliche Psychothriller spielte sich aber – so stellt es sich immer klarer heraus – hinter den Kulissen ab. Alles fing im September 2020 an, als berichtet wurde, Harry Styles ersetze Hauptdarsteller Shia LaBeouf in dem Projekt. Gemunkelt wurde, LaBeouf sei wegen seines Verhaltens gefeuert worden. Saubermann Styles übernahm – was die nächsten Schlagzeilen zur Folge hatte.

Kurze Zeit später berichteten Entertainment-Medien, Olivia Wilde und Ehemann Jason Sudeikis seien kein Paar mehr. Nach neun Jahren Beziehung verkündete Wilde die Trennung von dem Vater ihrer zwei Kinder. Ein Hollywood-Liebesaus sorgt naturgemäß für Getuschel. Doch im Januar 2021 wurde aus harmlosem Getuschel eine Flut an Berichten: Paparazzi-Bilder zeigten Wilde und Harry Styles, wie sie Händchen haltend zusammen auf eine Hochzeit gingen.

Statt ihre neue Beziehung in Ruhe genießen zu können, wurde Wilde mit Hassnachrichten bombardiert. Besonders Styles’ junge Fans sind für ihre – sagen wir mal – leidenschaftliche Treue zu dem Sänger bekannt. Dass er nun mit der zehn Jahre älteren Filmemacherin zusammen sei, passte vielen nicht. Ähnlich missmutig waren Jason Sudeikis’ Fans, die Wilde vorwarfen, den “Ted Lasso”-Star betrogen zu haben.

Öffentliche Scheidung von Olivia Wilde and Jason Sudeikis

Im April dieses Jahres reagierte Sudeikis selbst mit einem zweifelsohne kalkulierten Schritt: Er ließ Wilde auf einer öffentlichen Promo-Veranstaltung zum Film die Scheidungspapiere überreichen. Vor Publikum. Der Schauspielerin und Regisseurin war der Schock anzusehen, sie fasste sich aber schnell wieder und trug weiterhin vor, worum es in ihrem Filmprojekt ging. “Leider war das für mich nicht völlig überraschend. Ich meine, es gibt einen Grund, warum ich diese Beziehung verlassen habe”, sagte Wilde in einem Interview mit “Variety”.

Zu den beiden Fanlagern von Styles und Sudeikis könnte sich eine dritte kritische Stimme gesellen: Styles’ Co-Star im Film, Florence Pugh. Im vergangenen Juli berichtete “Page Six”, Pugh sei kein Fan von der Beziehung der beiden. Am Set sei sie sogar so genervt gewesen von den Flirts ihrer Kollegen, dass ihr Verhältnis zu Regisseurin Wilde in Mitleidenschaft gezogen wurde.

Auffällig: Während Wilde und auch Styles den Film immer wieder erwähnen, postete Florence Pugh bis auf einen kurzen und emotionslosen Beitrag am 11. August nichts darüber in ihren sozialen Netzwerken. Nicht normal für den Marvel-Star, der sonst gerne auf aktuelle Projekte hinweist. Noch bevor die Dreharbeiten begonnen hatten, bezeichnete Pugh Wilde auf Instagram als ihr “Idol” und drückte ihre Freude darüber aus, für eine der Hauptrollen engagiert worden zu sein. Seitdem: dröhnende Stille.

Florence Pugh or also “Miss Flo”

Dass hinter Pughs Zurückhaltung mehr stecken könnte als nur eine Ablehnung der Beziehung, wurde nach Wildes Interview in der Zeitschrift “Variety” klar. Darin erklärte die Regisseurin, sie habe LaBeouf gefeuert, um eine Stimmung am Set zu schaffen, in der sich Pugh und alle Frauen wohl fühlen. LaBeouf is von seinen Ex-Freundinnen sexualisierte Gewalt vorgeworfen. Doch ganz so beschützend hat Wilde womöglich gar nicht agiert. Denn nachdem ihr Interview erschienen war, wandte sich ausgerechnet LaBeouf an Wilde und das Magazin und sah sich gezwungen, Dinge klarzustellen.

Er machte deutlich, dass er nicht gefeuert wurde, sondern von selbst gekündigt habe. Und als wäre das nicht genug, gab er der “Variety” ein Video, das alle Wilde-Kritiker bestätigen könnte. Der kurze Clip wurde anschließend in den sozialen Netzwerken veröffentlicht und ging viral. “Ich habe das Gefühl, dass ich noch nicht bereit bin, die Sache aufzugeben, und auch mir bricht das Herz, und ich möchte eine Lösung finden”, sagt Wilde darin, hinter dem Steuer ihres Autos sitzend.

Es geht um LaBeoufs Rücktritt aus “Don’t Worry Darling”. “Weißt du, ich glaube, das könnte ein kleiner Weckruf für Miss Flo sein, und ich möchte wissen, ob du bereit bist, der Sache mit mir, mit uns, eine Chance zu geben”, fährt sie fort. “Wenn sie sich wirklich darauf einlässt, wenn sie wirklich mit Herz und Verstand bei der Sache ist und wenn ihr euch versöhnen könnt – und ich respektiere euren Standpunkt, ich respektiere ihren – aber wenn ihr es schafft, was meint ihr dann? Gibt es Hoffnung ? Lässt du es mich wissen?”

Nicht nur die als herablassend gewertete Bezeichnung von Pugh als “Miss Flo” sorgte für Bestürzung, sonern auch die Tatsache, dass es Wilde mit der Wahrheit offenbar flexibel gemeint hatte. Im Anschluss an den jüngsten Skandal lies Florence “Miss Flo” Pugh wissen, dass sie einzig bei den Filmfestspielen in Venedig für “Don’t Worry Darling” werben wolle. Sie sei zu sehr in Dreharbeiten eingespannt, hieß es. Nach all den Schlagzeilen um Wildes Film glauben das vermutlich die wenigsten. Und so wurde “Don’t Worry Darling” zum wohl skandalbehaftetsten Film der vergangenen Jahre – ohne dass ihn überhaupt schon jemand gesehen hat.

Quellen: “Variety” / “Page Six”

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