Der Fall des «Amok-Rentners» Peter Hans Kneubühl kommt ins Kino

Der Fall des «Amok-Rentners» Peter Hans Kneubühl kommt ins Kino
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“Peter K. – Alleine gegen den Staat” läuft ab 10. November

“Amok-Rentner” Peter Hans Kneubühl (79) kommt als Film ins Kino

Als sich der Rentner Peter Hans Kneubühl vor zwölf Jahren nach seinem Amoklauf in Biel noch auf der Flucht befindet, ist für den Regisseur Laurent Wyss schon klar: Diese Story gehört ins Kino. Nach einigen Startverschiebungen ist nun der Kinostart am 10. November fix.

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Manfred Liechti als “Amok-Rentner” Peter Hans Kneubühl im Film “Peter K. – Alleine gegen den Staat” von Laurent Wyss. Der Filmstart erfolgt am 10. November dieses Jahres.

Vor zwölf Jahren, am 8. September 2010, eskalieren die Ereignisse am Mon-Désir-Weg in Biel BE: Seit längerem widersetzt sich der Rentner Peter Hans Kneubühl (heute 79) nach einem Erbstreit der Versteigerung seines Hauses. Bei der Zwangsräumung schiesst er auf die Beamten und trifft einen Polizisten am Kopf, der schwer verletzt überlebt. Nachts gelingt ihm die Flucht, worauf eine spektakuläre Jagd auf den früheren Ingenieur beginnt. Im Einsatz befinden sich insgesamt über tausend Polizisten und schwere Geräte wie ein Super-Puma-Helikopter oder ein Piranha-Radschützenpanzer. Am 17. September wird Kneubühl schliesslich in der Taubenlochschlucht gefasst. Heute ist er in Verwahrung im Bezirksgefängnis in Thun BE.

Für den Regisseur, Journalisten und heutigen Tele-Bielingue-Programmleiter Laurent Wyss (45) war damals sofort klar: Die Causa Kneubühl gehört ins Kino. “Mit einem Spielfilm kann man der Geschichte einen neuen Blickwinkel geben und den Zuschauer emotional mit dem Fall verbinden. Noch während Kneubühl auf der Flucht war, wollte ich wissen, wer dieser Mann war, der so weit ging, um sein Haus zu verteidigen. Ich begann, diese Geschichte bis ins kleinste Detail zu rechercheieren. Im Verlauf dieser Arbeit wurde mir klar, dass die Psyche dieses vermeintlich ‹geisteskranken› Mannes im Mittelpunkt meiner Geschichte stehen würde.”

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