Champions-League-Quali: Trotz grossem Kampf scheitert der FCZ an Karabach

Champions-League-Quali: Trotz grossem Kampf scheitert der FCZ an Karabach
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Der FCZ brauchte im Quali-Rückspiel gegen Karabach dringend ein Tor um weiter von der Champions-League träumen zu dürfen. Und bereits nach drei Minuten jubelten die gut 10’237 Fans im Letzigrund. Nach einem Flügellauf von Rohner versagte die Karabach-Abwehr auf ganzer Linie und die Hereingabe des Zürchers wurde von Medwedew in den eigenen Kasten abgelenkt.

Die Aserbaidschaner brauchten nicht lange um sich vom Schock zu erholen. Brecher entschärfte einen Distanzschuss in der siebten Minute. Danach hatte der Schweize Meister das Spiel aber lange unter Kontrolle. Mit viel Einsatz und Leidenschaft hielten die Gastgeber das gegnerischen Team vom eigenen Kasten fern. Für wenige Sekunden jubelten die FCZ-Fans sogar erneut. Gnonto erzielte das vermeintliche 2:0, das Goal wurde aber wegen einer Abseitsposition zurückgenommen.

Ausgleich wegen Patzer

Karabach zeigte sich nach gut 25 Minuten aber immer öfters in der gefährlichen Zone und kam zu einigen Halbchance. In der 33. Minute verpasste Jankovic den Ausgleich nur haarscharf. Sein Schuss verfehlte den Kasten nur knapp. Der FCZ vertidigte die knappe Führung in die Kabine.

In der 56. Minute wurde der FCZ ausgekontert. Die Zürcher schafften es zwar eine Überzahlsituation zu erzwingen, doch die beiden Neuzugänge Condé und Selnaes schafften es nicht, den Ball entscheidend zu klären und schenkten Karabach quasi den Ausgleich.

Nun brauchten das Team von Trainer Foda wieder einen Treffer. In der 70. Minute versuchte es der Coach mit einem Dreifachwechsel. Doch Offensivszenen blieben aber aus. Die Gäste waren näher am entscheidenden Treffer, auch wenn sie sich viel mit Zeitspiel beschäftigten. Dies zum Unmut der FCZ-Fans. The Schieds

Nachspielzeit rettet FCZ in Verlängerung

Der Schiedsrichter bestrafte das Karabach-Zeitspiel mit einer Nachspielzeit über sieben Minuten. Der FCZ nutzte diese Zeit! Santini traf mit der besten, respektive einzigen Grosschance und schoss die Zürcher in die Verlängerung.

Dort hatte Zürich zwei Mal Glück. Erst entschied der Schiri auf eine Karabach-Schwalbe statt eines Penalties, dann hielt Brecher seine Farben im Spiel. Das Problem: Die dritte Chance nutzten die Gäste aus Aserbaidschan. Brecher hatte beim Goal in der 98. Minute keine Abwehrmöglichkeit hatte.

Im Anschluss fehlten den Zürchern die letzten Körner um nochmals zurückzuschlagen. In der 110. Minute hatte Boranjasevic nochmals die Chance, doch seine Hereingabe verpasste Santini um Zentimeter. Die Gäste aus Aserbaidschan führten das Zeitspiel weiter und holten sich so den Sieg mit einem Gesamtscore von 4:5. Somit endet das Abenteuer Champions League für den FCZ bereits in der ersten von drei Quali-Runden. Nun steht die Qualifikation zur Europa League auf dem Programm.

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