„Batgirl“ eingestampft: Der Film bekommt eine „Beerdigungs-Aufführung“ | Unterhaltung

„Batgirl“ eingestampft: Der Film bekommt eine „Beerdigungs-Aufführung“ | Unterhaltung
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„Batgirl“ wurde von den Studios fallen gelassen |

Jetzt bekommt der Film eine „Beerdigungs-Aufführung“

Das Fledermaus-Mädchen wird in ihre Höhle verbannt – doch vorher gibt’s eine streng geheime – und einzige – Aufführung.

Batgirl“ war Anfang August ein heiß diskutierter Film: Denn der Film war schon fertig abgedreht, als HBO ihn absetzte – um Steuern zu sparen! Jetzt bekommt der Film eine einzige, streng geheime Aufführung, für alle, die am Film mitgewirkt haben.

Das schreibt der „ Hollywood Reporter“ – diese von einer Quelle genannte „Beerdigungs-Aufführung“ sei für Leute gedacht, die an dem Film mitgearbeitet haben – sowohl für die Schauspieler und die Crew als auch für Vertreter und Führungskräfte.

For aufstrebende Schauspielerin Leslie Grace, die im Film Batgirl spielt, war die Absetzung des Films karrieretechnisch ein herber Rückschlag

Photo: ROBYN BECK/AFP

Danach wird der Film in ein „unbestimmtes Leben nach dem Tod“ geschickt. Das Filmmaterial soll in einem Tresor eingeschlossen werden!

Aber wie war das nochmal mit den Steuern? Genau! Last CEO von Warner Bros. Discovery (Das Medien-Konglomerat, zu dem HBO gehört), David Zaslav (62), ließ den 90-Millionen-Dollar-Film kurz nach Beendigung der Dreharbeiten und inmitten der Nachbearbeitung fallen.

Und zwar, um eine Steuerabschreibung vorzunehmen! Chef Zaslav strebt nämlich eine Kosteneinsparung in Höhe von 3 Milliarden Dollar für seinen Konzern an. Sehr tragisch für alle, die ihr Herzblut in den Film gesteckt haben …

Eigentlich hätten nur noch die visueln Effekte und die Filmmusik gefehlt, die jetzt wohl, trotz der Enttäuschung, noch eingebaut wurden.

Bleibt „Batgirl“ auf ewig im Tresor?

Wahrscheinlich. Und noch schlimmer: Vielleicht sieht sich Warner auch gezwungen das Filmmaterial komplett zu zerstören, um dem Finanzamt zu beweisen, dass daraus garantiert keine Einnahmen mehr entstehen.

So kann Warner die Steuerabschreibung sofort erhalten – nicht wie sonst üblich einen geringeren Prozentsatz zu Anfang.

Die Filmemacher Adil El Arbi und Bilall Fallah haben bei „Batgirl“ Regie geführt – sie behaupten keinen Zugang dem Filmmaterial zu haben

Die Filmemacher Adil El Arbi und Bilall Fallah haben bei „Batgirl“ Regie geführt – sie behaupten keinen Zugang dem Filmmaterial zu haben

Photo: VALERIE MACON/AFP

► In der Regel erhält ein Studio nicht sofort die volle Steuerabschreibung für ein verlustbringendes Projekt, sonder einen bestimmten Prozentsatz sofort und den Rest über einen Zeitraum von mehreren Jahren. Das liegt daran, dass es unklar ist, wie viel ein Projekt während seiner Laufzeit einnimmt (oder verliert), wenn es im Kabel und auf anderen Plattformen läuft.

Eine kleine Hoffnung bleibt: Es besteht noch die Möglichkeit, dass Warner im Laufe der Zeit beschließt das „ Batgirl“wieder zum Leben zu erwecken, wenn es die geschätzten Einnahmen hergeben würden. Dann könnte der Filmkonzern dem Finanzamt einfach die Steuerschuld zurückzahlen.

Bis dahin müsste allerdings an anderer Stelle gespart werden …

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