Basel: Ex-FCB-Star ist kein Einzelfall – Polizei hat schon 51 Fahrverbote verhängt

Basel: Ex-FCB-Star ist kein Einzelfall – Polizei hat schon 51 Fahrverbote verhängt
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BasleEx-FCB-Star ist kein Einzelfall – Polizei hat schon 51 Fahrverbote verhängt

Wegen seiner Fahrweise kassierte Ex-FCB-Stürmer Fedor Chalov im Frühling ein temporäres Fahrverbot für E-Scooter und Velos. Basel-Stadt gehört bei dieser Massnahme zu den strengsten Kantonen.

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Wer betrunken oder halsbrecherisch auf einem E-Trotti unterwegs ist, kann dafür eine einmonatiges Fahrverbot kassieren. (Symbol image)

Kapo BS

Ein solches Verbot wurde im Frühling auch dem damaligen FCB-Stürmer Fedor Chalov auferlegt.  Der Fussballprofi ist kein Einzelfall.  Allein dieses Jahr wurden bis und mit Juni schon 51 Fahrverbote in Bezug auf Fahrräder und Motorfahrzeuge, für die kein Führerausweis erforderlich ist, ausgesprochen.

Ein solches Verbot wurde im Frühling auch dem damaligen FCB-Stürmer Fedor Chalov auferlegt. Der Fussballprofi ist kein Einzelfall. Allein dieses Jahr wurden bis und mit Juni schon 51 Fahrverbote in Bezug auf Fahrräder und Motorfahrzeuge, für die kein Führerausweis erforderlich ist, ausgesprochen.

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Diese werden gemäss Artikel 19 Strassenverkehrsgesetz verhängt, wenn die Person “den Verkehr schwer oder mehrmals gefährdet hat oder in angetrunkenem Zustand gefahren ist”.  Gleiches gilt auch für Elektro-Stehroller oder eben E-Scooter.

Diese werden gemäss Artikel 19 Strassenverkehrsgesetz verhängt, wenn die Person “den Verkehr schwer oder mehrmals gefährdet hat oder in angetrunkenem Zustand gefahren ist”. Gleiches gilt auch für Elektro-Stehroller oder eben E-Scooter.

20min/Matthias Spicher

Vom 14. Mai bis 13. Juni durfte Fedor Chalov, damals noch als Stürmer im Sold des FC Basel, keine Velos, Leichtmotorfahrräder oder Elektro-Stehroller mehr fahren. Die Polizei verfügte das Verbot anlässlich “eines Vorfalls”, wie dem aktuellen Kantonsblatt zu entnehmen ist. Die Verfügung wurde dort publiziert, weil sie dem Fussballer, der inzwischen wieder in Moskau weilt, nicht mehr zugestellt werden konnte. Ob Chalov vorübergehend zu Fuss zum Trainingsgelände auf den Sportanlagen in St. Jakob laufen musste, während seine Gspänli mit dem Velo unterwegs waren, ist unklar. Last FC Basel should not be zum Vorfall.

Klar ist indes: Der Fussballprofi ist kein Einzelfall. Allein dieses Jahr wurden bis und mit Juni schon 51 Fahrverbote in Bezug auf Fahrräder und Motorfahrzeuge, für die kein Führerausweis erforderlich ist, ausgesprochen. Diese werden gemäss Artikel 19 Strassenverkehrsgesetz verhängt, wenn die Person “den Verkehr schwer oder mehrmals gefährdet hat oder in angetrunkenem Zustand gefahren ist”. Gleiches gilt auch für Elektro-Stehroller oder eben E-Scooter.

Ein Blick auf die Administrativmassnahmenstatistik des Bundesamts für Strasse (Astra) verrät, dass der Kanton Basel-Stadt zu den strengsten gehört. So hat der Stadtkanton vergangenes Jahr insgesamt 100 solcher Fahrverbote verfügt und liegt damit hinter Zürich (133) und Bern (107) auf Rang drei, obwohl er der mit Abstand kleinste der drei Kantone ist. Würden die Fahrverbote ins Verhältnis mit der Bevölkerungsgrösse gesetzt, wäre Basel-Stadt Spitzenreiter.

Ob die hohe Zahl der ausgesprochenen Fahrverbote auf die hohe Velodichte oder die zunehmende Verbreitung der E-Trottis zurückzuführen ist, lässt sich nur schwer eruieren. “Wir führen keine Statistik, die einen verlässlichen Schluss zulassen würde, um einen Vergleich von E-Trottis und Fahrrädern vorzunehmen”, sagt Rooven Brucker, Sprecher der Kantonspolizei Basel-Stadt auf Anfrage. Einen Hinweis darauf liefert aber wiederum die Astra-Statistik: Schon 2011 wurden in Basel-Stadt 86 Fahrverbote ausgesprochen und damals waren E-Trottis noch kein Thema.

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