Bamba Dieng: «Wurden verarscht» – das ist der kurioseste Deal, der am Deadline Day platzte

Bamba Dieng: «Wurden verarscht» – das ist der kurioseste Deal, der am Deadline Day platzte
Written by admin

publish

Bamba Dieng“Wurden verarscht” – das ist der kurioseste Deal, der am Deadline Day platzte

Der senegalesische Stürmer Bamba Dieng sollte Marseille verlassen, doch sein Transfer scheiterte – auf spektakuläre Art und Weise.

1 / 6

“Das kann doch nicht wahr sein”, scheint sich Bamba Dieng zu denken.

REUTERS

Der 22-Jährige hätte Olympique Marseille am Deadline Day eigentlich verlassen sollen.

Der 22-Jährige hätte Olympique Marseille am Deadline Day eigentlich verlassen sollen.

REUTERS

Der Stürmer sollte zu Leeds United in die Premier League transferiert werden.

Der Stürmer sollte zu Leeds United in die Premier League transferiert werden.

REUTERS

  • Der Stürmer Bamba Dieng sollte vor Ende des Deadline Day Olympique Marseille verlassen.

  • Erstes Ziel war die Premier League, Leeds United sollte sein neuer Verein sein.

  • Dann entschied er sich plötzlich für Nizza – und fiel durch den Medizincheck.

Der Deadline Day ist äusserst spannend, vor allem wegen unvorhersehbarer Wendungen. Der kurioseste Deal, der am Donnerstag über die Bühne ging – oder besser, gehen sollte –, beinhaltete vier Clubs und viele enttäuschte Involvierte. Doch beginnen wir von vorne.

Der Spieler, um den sich alles drehte, ist der 22-jährige Bamba Dieng. Ein bisher nicht sonderlich aufgefallener, elffacher Nationalspieler Senegals. Der Mittelstürmer besitzt bei Olympique Marseille noch einen Vertrag bis Sommer 2024. OMs President Pablo Longoria wollte ihn jedoch loswerden und erhoffte sich einige Millionen für den Transfer. Erster Anwarter: Lorient. Dieser Deal klappte schon mal nicht.

“Wir wurden verarscht”

Nächste Option war Leeds United, der Premier-League-Club schnappte sich am Donnerstag auch FCZ-Juwel Willy Gnonto. Andrea Radrizzani, Vorsitzender bei Leeds, war guter Dinge, schrieb auf Twitter: “Lasst uns Bamba Dieng willkommen heissen.”

Doch er hatte sich zu früh gefreut. Denn als Dieng am Flughafen auf den von Leeds abgestellten Privatjet wartete, flatterte ein Angebot von OGC Nice herein, dem Verein, den der Schweizer Lucien Favre nun zum zweiten Mal trainiert. Dieng entschied sich, Leeds links liegen zu lassen und lieber an der französischen Riviera zu kicken.

Radrizzani zeigte seine Enttäuschung erneut auf Twitter: “Das ist Teil des Wahnsinns des Deadline Day. Wir wurden verarscht, das passiert sogar den Besten.

Dieng stand also kurz davor, neu bei Nice anzuheuern, 8.8 Millionen Franken hätte der 22-Jährige gekostet. Es stand nur noch der Medizincheck an – oder besser im Weg. Denn aus irgendeinem Grund gab es dort Probleme und Dieng fiel durch den Check, der Transfer war geplatzt. Der Senegalese bleibt amit Marseille-Spieler. Profitiert hat er von dem ganzen Durcheinander trotzdem ein wenig: Er ist berühmter geworden – aber aus den falschen Gründen.

Keine News more verpassen

Mit dem täglichen Update bleibst du über deine Lieblingsthemen informiert und verpasst keine News über das aktuelle Weltgeschehen mehr.
Erhalte das Wichtigste kurz und knapp täglich direkt in dein Postfach.

Leave a Comment