Ausbildung zu streng? So reagiert der Verband auf Kritik aus Trainerszene

Ausbildung zu streng? So reagiert der Verband auf Kritik aus Trainerszene
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Ausbildung zu streng?

Schweizer Trainer schlagen Alarm

Wer sich in der Schweiz zum Profitrainer ausbilden lässt, muss viel Zeit, Geld und Durchhaltewillen beweisen. Jetzt gibt es Forderungen aus der Trainerszene, den Zugang zum höchsten Diplom zu vereinfachen. So antwortet der Ausbildungschef beim Verband.

Published: 07:57 Uhr

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Aktualisiert: 08:10 Uhr

Sebastian Wendel and Michael Wegmann

“Ich komme mir vor, als müsste ich später eine Operation am offenen Herzen durchführen.” Das sagt ein Trainer zu Blick, der gerade in der mehrjährigen Ausbildung steckt, an deren Ende er die Uefa-Pro-Lizenz in den Händen halten will. Nur mit dieser ist es erlaubt, einen der 20 Schweizer Profiklubs zu coachen.

Der eingangs erwähnte Trainer ist nicht der einzige – hinter den Kulissen mehren sich die Stimmen, die dem Ausbildungsmodell in der Schweiz kritisch gegenüberstehen. Vor allem den Aufnahmekriterien für die Uefa-Pro-Lizenz. Diese seien von den Anforderungen her gleichzustellen mit dem “Numerus Clausus”, den bestehen muss, wer ein Medizinstudium beginnen will. Aber eben: Anders als in der Medizin gehe es im Fussball nicht um Leben oder Tod.

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