Aus Angst vor Buh-Rufen: Charles und William haben Queen beeinflusst – Andrew fehlt bei Termin

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Eigentlich wollte der Herzog von York bei der heutigen Veranstaltung zu Ehren des Hosenbandordens teilnehmen. Nach einer Beratung mit der Familie wurde nun sein Kommen abgesagt.

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Bei der Veranstaltung zu Ehren des Hosenbandordens wird Prinz Andrew am Montag fehlen.

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Wie eine Sprecherin des Palastes mitteilte, werde der 62-Jährige lediglich an Terminen abseits der Öffentlichkeit teilnehmen.  Somit wird er nicht zum Gottesdienst erscheinen.

Wie eine Sprecherin des Palastes mitteilte, werde der 62-Jährige lediglich an Terminen abseits der Öffentlichkeit teilnehmen. Somit wird er nicht zum Gottesdienst erscheinen.

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Bei der Queen intervenes haben sollen Prinz Charles und Prinz William.

Bei der Queen intervenes haben sollen Prinz Charles und Prinz William.

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Der britische Prinz Andrew wird nach Beratungen der Royals einem geplanten öffentlichen Auftritt mit der Familie fernbleiben. Zuvor war berichtet worden, dass der 62-Jährige am Montag an einer Veranstaltung zu Ehren des Hosenbandordens – einem der ältesten britischen Ritterorden – hätte teilnehmen wollen.

Wenige Stunden vor Beginn der Veranstaltung hiess von einer Sprecherin auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur: “Der Herzog von York wird an der Ordensverleihung und am Mittagessen teilnehmen, jedoch nicht an der Prozession oder am Gottesdienst.” Dies sei eine persönliche Entscheidung nach Beratungen mit der Familie.

Sorge hinter den Palastmauern

Der Buckingham-Palast hatte eigentlich darauf bestanden, dass Andrew an der Zeremonie teilnehmen würde, da ihm die Ehre von der Monarchin persönlich zuteil wurde. Wie der “Telegraph» jedoch berichtete, sollen Prinz Charles (73) und Prinz William (39) kurzerhand interveniert und dafür plädiert haben, Andrew von dem Termin auszuschliessen. Demnach sollen die beiden bei der Queen Lobbyarbeit geleistet und sie in ihrer Entscheidung, Andrew an der Veranstaltung zuzulassen, beeinflusst haben.

Hinter den Palastmauern herrscht tiefe Besorgnis über das Ansehen des Herzogs von York. Es gab auch Befürchtungen, dass er bei der Veranstaltung zu Ehren des Hosenbandordens ausgebuht werden könnte. Daher soll ihn die Königin gebeten haben, sich von der Öffentlichkeit fernzuhalten und nur an privaten Elementen des heutigen Events teilzunehmen.

Kommt Andrew zurück?

Dem zweitältesten Sohn der Queen wurden im Januar seine militärischen und königlichen Titel aberkannt, als er sich darauf vorbereitete, sich in einem Zivilprozess den Vorwürfen der sexualen Misshandlung zu stellen, die er stets vehement bestritten hat. Damals hiess es in einer Erklärung aus dem Palast: “Mit Zustimmung der Queen wurden die militärischen Zugehörigkeiten und königlichen Schirmherrschaften des Herzogs von York an die Königin zurückgegeben.”

Allerdings wird immer wieder darüber spekuliert, ob und wie eine teilweise Rückkehr als hochrangiges Mitglied der Königsfamilie aussehen könnte. Zumindest ist er weiterhin Neunter in der britischen Thronfolge – und Staatsrat – was bedeutet, dass er seine Mutter vertreten wird, wenn sie arbeitsunfähig ist und Charles sowie William im Ausland sind. Für Überraschung hatte zumindest die Entscheidung von Queen Elizabeth im Frühjahr gesorgt, als sie sich von Andrew zum Gedenkgottesdienst für ihren im April 2021 verstorbenen Ehemann Prinz Philip begleiten liess.

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