3. Etappe der Tour de Suisse – Sieg im Massensprint: Sagan hat es nicht verlernt – Sport

3. Etappe der Tour de Suisse - Sieg im Massensprint: Sagan hat es nicht verlernt - Sport
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  • Peter Sagan gewinnt die 3. Etappe der Tour de Suisse im Massensprint und holt sich seinen insgesamt 18. Tagessieg an der Schweizer Rundfahrt.
  • Eine 6-köpfige Ausreissergruppe mit den beiden Schweizern Stefan Bissegger und Matthias Reutimann kommt nicht durch – Bissegger wird 11 Kilometer vor dem Ziel gestellt.
  • Stephen Williams aus dem Bahrain-Victorious-Team bleibt Gesamtführender.

In den bisherigen zwei Etappen der Tour de Suisse hatte Peter Sagan (TotalEnergies) wenig zu lachen. Bereits am ersten Tag büsste er mehr als 14 Minuten ein, am Vortag waren es deren 6. In den Steigungen litt der Slowake sichtlich. Hinter seiner Form prangte ein dickes Fragezeichen – bis heute.

Im Massensprint in Grenchen erinnerte Sagan auf der 3. Etappe der Tour de Suisse an seine besten Tage. Er zog den Sprint an, liess Alexander Kristoff stehen und sicherte sich vor dem Franzosen Bryan Coquard und dem norwegischen Altmeister den Tagessieg.

Es ist sein insgesamt 18. im Rahmen der Schweizer Rundfahrt. So viele hat kein anderer vorzuweisen. Für Sagan war es der erste Sieg im Trikot von TotalEnergies und der erste seit fast 9 Monaten.

Bisseggers Flucht bleibt unbelohnt

Die 3. Etappe von Aesch über hügelige 177 Kilometer nach Grenchen war geprägt worden von einer 6-köpfigen Ausreissergruppe, der auch die beiden Schweizer Stefan Bissegger (EF Education First) und Matthias Reutimann aus dem Nationalteam angehörten. Mehr als 3 Minuten Vorsprung wurde der Gruppe des Tages vom Feld aber nie zugestanden.

Bissegger versuchte bis zum Schluss alles, um am 3. Tag für den ersten Schweizer Tagessieg zu sorgen. 32 Kilometer vor dem Ziel kurz vor der Abfahrt Richtung Lengnau verschärfte der Thurgauer das Tempo. Er liess seine 3 verbliebenen Fluchtgefährten – Reutimann war bereits etwas früher zurückgefallen – stehen und stürzte sich mit viel Risiko die Abfahrt nach Romont hinunter.

Bei der ersten Zieldurchfahrt in Grenchen betrug sein Vorsprung auf das Feld etwas über eine Minute. Seine ehemaligen Fluchtgefährten befanden sich irgendwo dazwischen – es sollte aber allen Vieren nicht zum Etappensieg reichen. 11 Kilometer vor dem Ziel wurde auch Bissegger vom Feld eingeholt.

Schachmann zurückgebunden, Hirschi verärgert

Weiter das Trikot des Gesamtführenden trägt Stephen Williams. Der Waliser aus dem Bahrain-Victorious-Team erreichte das Ziel mit dem Feld. Maximilian Schachmann (Bora-hansgrohe) büsste seinen 2. Platz in der Gesamtwertung hingegen ein. Der Deutsche war kurz vor dem Ziel, aber noch ausserhalb der 3-Kilometer-Marke, in einen Sturz verwickelt und verlor 53 Sekunden auf den Tagessieger.

Bester Schweizer in Grenchen war Lukas Rüegg (14.). Stefan Küng und Marc Hirschi erreichten das Ziel ebenfalls mit dem Feld und bleiben in der Gesamtwertung mit je 10 Sekunden Rückstand in den Top 10. Hirschi hatte wie bereits am Sonntag mit technischen Problemen an seinem Arbeitsgerät zu kämpfen.

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