25. Postplatzfestival in Appenzell – appenzell24.ch

Freudige Gesichter am Postplatzfestival. (Bilder: Monika Schmid)
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Dieses Jubiläum wurde gleich an zwei Abenden gefeiert. Herrlichstes Sommerwetter machte die Sommerfest-Stimmung perfekt, so dass sich das Festgelände schnell mit gutgelaunten Gästen füllte. Feine Düfte aus verschiedenen Küchen verströmten appetitanregenden Duft, was zur Znachtzeit grad recht kam. Wer kein Plätzchen mehr an einem Tisch ergatterte, setzte sich kurzerhand mit Teller und Becher auf den Boden. Die ganz Glücklichen wohnen gleich am Festplatz und hatten so besten Logenplatz an Fenster oder auf Terrassen.

Eröffnet hat das Festival am Freitagabend die junge Band “Crown” aus Gonten. Sie seien Apostel des Rock n’Rolls und ihr Repertoire ist deshalb eine Hommage an die glorreiche Zeit der 60r und 70er. Nach ihnen folgte Phil Bates & Band, die mit eingängigen Rocksounds und edlen Klassikklängen begeisterte. Mit «The Rubettes gab es 80er-Pop vom Feinsten bevor die 8-köpfige Band von «The James Brown Tribute Show» die Nacht zum Tag werden liess.

Am Samstag startete “Posh” als erste Band in den Abend. Martina Diezinger ist bekannt dafür, dass sie mit ihrer Truppe POSH eine schier orkanartige Power an den Tag legt. Powervoll und abwechslungsreich gestaltete sich der weitere Abend mit «Rostfrei», mit Leib und Seele Rock n’Roller, gefolgt vom «77 Bombay Street, die Brüder traten heute im Trio auf. Ihr Sound erinnert an die frühen Beatles und weiteren Helden aus den wilden Zeiten.

Die “Stubete Gäng” brillierte mit “Mundartmusig wo tätscht”. Zusammen mit ihrem Vater haben Aurel und Moritz Hassler Akkordeon und Kontrabass stets griffbereit, so natürlich auch am Samstag! “Roxxxet” hat bereits über 80 Millionen verkaufte Platten und wirbelte mit viel Spielfreude auf Mitternacht zu. Mit «des Wahnsinns fette Boite» formiert aus vier Musikern endete das Postplatzfestival mit geradlinigem Deutschem Rock. Nach dem Lichterlöschen und einem Schlummertrunk war das Postplatzfestival 2022 bereits Geschichte und im Dorf kehrte langsam sonntägliche Ruhe ein.

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