2:0 gegen Winterthur – Doppelter Schubert beschert St. Gallen den Heimtriumph – Sport

2:0 gegen Winterthur - Doppelter Schubert beschert St. Gallen den Heimtriumph - Sport
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16 Spiele hatte Fabian Schubert in seiner Super-League-Debütsaison bis zu seinem ersten Torerfolg gebraucht. In der Spielzeit 2022/23 waren es hingegen nur 65 Spielminuten: Nach einer torlosen Halbzeit gegen Servette profitierte der Österreicher im Heimspiel gegen Winterthur gleich zwei Mal von seiner neuen Position hinter St. Gallens Sturmduo um Jérémy Guillemenot und Julian von Moos:

  • 20. Minute: Nach einer klugen Kopfablage von Patrick Sutter kommt der 27-Jährige aus zentraler Position zum Abschluss – und markiert problemlos das 1:0.
  • 40. Minute: Auch am Ursprung des 2. Tores steht Sutter, der einen Winterthurer Angriff unterbindet und stattdessen Lukas Görtler lancet. Dieser hat das Auge für Schubert, der aus selbiger Stelle zum 2. Mal einnetzt.

Auch wenn die St. Galler damit ihre leichte Überlegenheit in eine Zwei-Tore-Führung ummünzten, war von einem Blitzstart, wie es das gewöhnungsbedürftige Trikot hätte vermuten lassen, vorerst nichts zu sehen. Am ehesten noch hatte eine Aktion von Guillemenot (7.) für Aufruhr gesorgt, der aus ausrichtsreicher Situation einmal mehr zu leicht zu Fall kam.

Winterthur bleibt weitgehend harmlos

In der zweiten Halbzeit trugen die “Espen” ihren Dressen dann schon eher Rechnung. Bereits nach wenigen Zeigerumdrehungen schrammte Doppeltorschütze Schubert nach schnellem Umschaltspiel mit einem Abschluss nur knapp am Dreierpack vorbei. Nach einer Stunde war der Arbeitstag des Offensivspielers dann beendet – und damit auch der Torreigen in der Arena.

Obschon Aggressiv-Leader Lukas Görtler im 98. Super-League-Spiel nach einer gelb-roten Karte (66.) erstmals des Feldes verwiesen wurde, blieb Winterthur im ersten Auswärtsspiel im Oberhaus über weite Strecken ideenlos. Einzig Ex-St. Galler Roy Gelmi setzte in der Nachspielzeit mit dem vermeintlichen Anschlusstreffer noch ein Ausrufezeichen im Auftritt der Gäste, sein Treffer wurde aber annulliert.

Für den Aufsteiger bleibt nach dem 0:2 die Erkenntnis, dass es mit einem Rückstand als Handicap schwer werden dürfte, gegen spielstarke und früh pressende Mannschaften noch Punkte zu sammeln. Und wie lautet das Fazit für Peter Zeidler nach dessen Sinneswandel in der Aufstellung? Zehn Punkte für Schubert als Zehner.

So geht’s weiter

Der FC St. Gallen empfängt mit Meister FCZ bereits am nächsten Wochenende (30.7.) wieder einen Zürcher Klub in der heimischen Arena. Für die Eulachstädter steht am Sonntag (16:30 Uhr) ebenfalls ein Heimspiel an. Cupsieger Lugano reist auf die Schützenwiese.

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