16 Jahre Jahre Arbeit: Drei Münchner drehen Stars-Wars-Fan-Film | Regional

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16 Jahre arbeiteten sie an dem Projekt |

Drei Münchner drehen Stars-Wars-Fan-Film

Munich – Möge die Macht mit Ihnen sein!

Die Münchner Lars Böhl (50), Benedikt (49) und Veit Gallitz (39) haben nach eigener Aussage den größten Star-Wars-Fan-Film aller Zeiten mitgedreht: „STAR WARS – Descendants“. Am Samstagabend feierte er im Mathäser-Kino Weltpremiere.

16 Jahre arbeiteten sie an dem Projekt, investerten Tausende von Euro. Sie drehten in Tunesien, Malaysia, China, Guatemala, Italien, Chile und auf Hawaii – teilweise auch an den Star-Wars -Originalschauplätzen.

Drei Freunde fürs Leben: Die Brüder Veit und Benedikt Gallitz (vl) und Lars Böhl

Photo: private

Wie aber kommt man auf so eine verrückte Idee?

Im normalen Leben sind sie Dipl.-Ingenieur der Elektrotechnik (Böhl), Lehrer an der FOS (Veit Gallitz) und Facharzt für Allgemeinmedizin (Benedikt Gallitz). Mit „Krieg der Sterne” infizierten sie sich schon als kleine Kinder.

►Böhl: „Bereits während der Schulzeit entdeckte ich das Interesse für das Filmemachen, als Student kam dann die Leidenschaft für das Reisen dazu und als mich dann 2005 ein Freund nach Tunesien einlud und ich während eines Ausflugs inmitten eines Original-Star-Wars-Set in Matmata (Luke Skywalkers Behausung in „Eine neue Hoffnung“) stand, kam alles zusammen. In diesem Moment wusste ich, hier an diesem magischen Ort mussten wir einen Star-Wars-Fanfilm drehen.“

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Ein Jahr später, im Mai 2006 machte er sich mit seinen Freunden Benedikt und Veit Gallitz auf den Weg in die Wüste Tunesiens, um ihren eigenen Star-Wars-Film zu drehen. Das Abenteuer ihres Lebens und eine sechzehnjährige Reise begann.

Das Fan-Film-Filmplakat

Das Fan-Film-Filmplakat

Photo: private

Und wie war die Rollenverteilung?

►Böhl: „Direkt im Film habe ich nur eine kleine Gastrolle als Machtgeist eines gestorbenen Jedi-Meisters. Meine Hauptrolle war eher hinter der Kamera als Produzent und Drehbuchautor, während der Dreharbeiten als Kameramann, Regisseur und Beleuchter und schließlich in der abschließenden Postproduktion als Cutter und Effekte-Zauberer. Dazu natürlich noch die Koordination der zahlreichen, weltweiten Mithelfer, vom Grafiker, 3D-Animateur, Musik-Komponisten, bis hin zum Voice-Over-Synchronsprecher.“

►Veit Gallitz: „Ich spiele im Film den Hauptcharakter Galve Mepur: Ein junger Soldat, auf den plötzlich vom Imperium Jagd gemacht wird und der im Laufe der Geschichte seine besonderen Fähigkeiten entdeckt und zum Machtnutzer heranreift.“

►Bene Gallitz: „Ich spiele einen zum Zeitpunkt der Order 66 desertierten Klonsoldaten, der seinem zugeteilten Jedi-General die Treue hält und sich daher für den Rest seines Lebens vor dem Imperium verstecken muss.“

Eine Action-Szene aus dem Fan-Movie

Eine Action-Szene aus dem Fan-Movie

Photo: private

Und wie sieht Stars-Wars-Mastermind George Lucas (78) den Münchner Fan-Film?

Böhl: „Eine offizielle Freigabe von Lucas-Film gibt es nicht. Fan-Filme werden seit den 90er Jahren aber toleriert, es darf nur kein Geld damit verdient werden.“

Und wie zufrieden sind sie selbst mit dem Ergebnis?

Benedikt: „Ich hatte wirklich Tränen in den Augen. Mich hat das Gesamtwerk völlig unerwartet komplett aus dem Kinosessel geblasen. Dass der Film so in sich funktioniert und mich so bis zur letzten Minute fesseln würde, habe ich einfach nicht erwartet.“

Holger Fuchs (l., yesterday mit Keanu Reeves), Produzent & CEO der Mavie Films Produktion aus Berlin, unterstützte die Münchner bei ihrem Fan-Film

Holger Fuchs (l., yesterday mit Keanu Reeves), Produzent & CEO der Mavie Films Produktion aus Berlin, unterstützte die Münchner bei ihrem Fan-Film

Photo: private

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